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Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 04:22 Uhr

Feuerwehr-Bilanz : Ein ganz normales Jahr?

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es sei ein ganz normales Feuerwehrjahr gewesen, reflektierte Wehrführer Karsten Schütt auf die Einsatzbilanz 2015. 162-mal mussten die 71 Blauröcke des Ersten Hauptbrandmeisters ausrücken, um zu löschen, zu retten, zu bergen und zu schützen. Und das nicht nur in Uetersen. Denn die Wehr schützt mit ihrer Drehleiter und weiterem technischen Gerät auch Bürger aus der Nachbarschaft. Alarmierungen mit dem Einsatzstichwort „nachbarschaftliche Löschhilfe“ gab es 2015 viermal. Der spektakulärste Einsatz war sicherlich die überörtliche Löschhilfe am 1. Oktober in Elmshorn, als es in einem Industriegebiet zu einem großflächigen Feuer gekommen war. Doch auch in Uetersen gab es ein Großfeuer, einen Dachstuhlbrand an der Hebbelstraße.

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erstellt am 19.Jan.2016 | 19:54 Uhr

Vielfach rückte die Feuerwehr „umsonst“ aus. 25 blinde Alarme wurden registriert, zudem ein so genannter böswilliger Alarm. 14-mal führten fehlerhafte Brandmeldeanlagen dazu, dass die Feuerwehr ausrückte. 2015 konnte die Feuerwehr 23 Menschen retten, für drei Uetersener kam allerdings jede Hilfe zu spät.

Insgesamt waren Feuerwehrangehörige im vergangenen Jahr 2400 Stunden im Einsatz. Hinzu kommen mehrere Tausend Ausbildungsstunden.

Der Tätigkeitsbericht des Wehrführers, der sich bei seinen Kameraden, bei Politik und Verwaltung sowie bei den passiven Mitgliedern und Förderern für deren Unterstützung bedankte, bildet einen gewichtigen Tagesordnungspunkt der Generalversammlung am Montagabend in der Wache am Seeth. Ein weiteres zentrales Ereignis betraf Ehrungen verdienter Feuerwehrleute. Marco Diederich, Gunnar Harder, Nils Jodlauk, Christin Schulze und Janine Skoeries dienen Uetersen seit zehn Jahren, Söhnke Brandt wurde für 20 Jahre und Klaus Wohlgemuth für 50 Jahre in der Feuerwehr geehrt.

Thomas Dohrn und Markus Schmidt erhielten für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Einsatzabteilung der Rosenstädter Wehr jeweils das Brandschutzehrenzeichen in Silber. Verabschiedet wurde Hauptfeuerwehrmann Christian Reymers, weil er sich beruflich verändern möchte und Uetersen daher verlässt. Löschmeister Volker Brandt ist aus Altersgründen in die Ehrenabteilung übergetreten.

Zu wählen gab es ebenfalls, Marco Schmidt wurde in geheimer Wahl zum stellvertretenden Zugführer gewählt.

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