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Konzert in der Mensa der Klaus-Groth-Schule : Ein Frühlingsgruß der Superlative

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Premiere, ein VHS-Akkordeonkonzert erstmals nicht in der Begegnungsstätte POMM 91 auszurichten, sondern dazu in die Mensa der Klaus-Groth-Schule einzuladen, ist gelungen. Musiker und Konzertbesucher waren voll des Lobes über die Bühne, die Akustik und die barrierefreie Erreichbarkeit der Sitzplätze.

Dass Leonid Klimaschewski und seine „Harmonia“-Mitglieder wieder ein musikalisches Feuerwerk auf ihren Akkordeons entzünden werden, kündigte sich gleich zu Beginn mit dem aus vier verschiedenen Themen bestehenden Titel „Mac Arthur Park“ von Jimmy Webb an. Nach dem schwungvollen Auftakt begrüßten die zahlreich erschienenen Zuschauer auch gleich eine weitere Mitgestalterin des Konzertabends: die Sopranistin Anna Milko. Sie hatte den Auftakttitel im Hintergrund am elektronischen Klavier mitgestaltet und trat dann in den Vordergrund der Bühne.

In Begleitung des Harmonia-Orchesters brachte sie in wunderbarer Weise das Lied vom Waldmägdelein Vilja aus Franz Lehars Operette „Die lustige Witwe“ zu Gehör und begeisterte das Publikum mit Vincenzo Chiaras „La Spagnola“. Auch dem „Morricone Special“ gab die junge Künstlerin begleitend ihre Stimme. Die Konzertbesucher würdigten Sängerin sowie Leonid Klimaschewski und sein Harmonia-Orchester mit Bravo-Rufen. Bei „I’m so excited“ bewegte sich das Publikum, angesteckt von dem Sound, rhythmisch mit.

Nach dem perfekten und anspruchsvollen Konzertauftakt übergab Leonid Klimaschewski, der wie gewohnt mit vollem Einsatz sein Orchester zur Höchstform brachte, den Dirigentenstab an Witali Zolotnosow und dessen Orchester „Saxonette“. Die Hamburger Musiker unterschiedlichen Alters (Klarinettisten, Saxophonisten, ein Trompeter, Klavierspieler und Gitarrist) führten das musikalische Feuerwerk fort und begannen mit „Jesus christ superstar“.

Das Publikum ging auch bei den beiden folgenden Titeln voller Begeisterung mit und führte dann in der Pause an Stehtischen bei Häppchen und Getränken einen regen Austausch über den gelungenen ersten Teil des VHS-Frühlingskonzertes, das in Tornesch eine lange Tradition hat. VHS-Leiterin Inga Pleines hatte den Abend eröffnet und auch sie freute sich, dass die Mensa der Klaus-Groth-Schule als erstmals gewählter Austragungsort für ein Konzert des VHS-Akkordeonorchesters so gute Bedingungen bietet und von den Künstlern und Besuchern gleichermaßen angenommen wurde. Für guten Ton und die richtige Beleuchtung hatten Jugendliche der Klaus-Groth-Schule als versierte Mitglieder der Technik-AG gesorgt.

Auch der zweite Konzertteil, bei dem sich die Akkordeon-Spieler und das Ensemble „Saxonette“ wieder abwechselten sowie Peza Boutnari am Schlagzeug und Leonid Klimaschewski am Akkordeon mit Solostücken brillierten, traf den Geschmack des Publikums. Es würdigte die Leistun-gen mit viel Beifall und wurde mit drei Stücken, die „Harmonia“ und „Saxonette“ gemeinsam spielten sowie noch einmal mit dem Spiel und Gesang von „La Spagnola“ belohnt.

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erstellt am 25.Mär.2012 | 21:41 Uhr

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