zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 11:20 Uhr

Weihnachten : Ein Fest für die Tiere

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es sind kleine Schicksale, die nicht minder anrühren: Wenn Frauchen oder Herrchen in finanzielle Not geraten, steht für so manchen Vierbeiner die Trennung vom Zuhause und den geliebten Menschen an.

shz.de von
erstellt am 12.Dez.2013 | 20:00 Uhr

Wenn der Besitzer gar stirbt, sitzt der treue Weggefährte nicht selten Tage lang winselnd neben ihm, ohne dass schnelle Hilfe käme. „Die Vereinsamung der Menschen in unserer Gesellschaft bekommen längst auch die Tierheime zu spüren“, sagte Brigitte Maeder, Vorsitzende des Tierschutzvereins Elmshorn. Glücklich sei da noch eine Hündin wie die kleine Patty, die während eines Krankenhausaufenthaltes ihres Frauchens von einer Nachbarin versorgt wurde.

Das Tierheim in der Justus-von-Liebig-Straße wird in Notfällen zur ersten Adresse für diejenigen, die ihr Tier kurzzeitig betreuen lassen müssen, manchmal sich aber auch den Unterhalt nicht mehr leisten können. „Diese Tiere verdanken den 13 Mitarbeitern und ganz vielen Tierfreunden im Kreis Pinneberg viel“, so Maeder, die sich für Engagement und finanzielle Unterstützung am 4. Advent auf schon traditionelle Weise bedanken möchte: Dann nämlich sind alle, die sich dem Asyl für verwaiste Tiere verbunden fühlen, zur Weihnachtsfeier im Tierheim ein.

„Die Feier ist eine Gelegenheit, in Ruhe zu klönen, Erfahrungen auszutauschen und natürlich die Tiere im Tierheim zu besuchen“, so Brigitte Maeder. Von 11 bis 17 Uhr erwarten die Besucher vor allen Dingen Informationen rund um Tierschutzthemen. Zu Gast sind die Rettungshundestaffel, der Freundeskreis freilebender Wölfe, die Wildtierstation in Klein Offenseth-Sparrieshoop, die Papageien-Nothilfe und die Projektgruppe Seeadlerschutz.

Es gibt nützliche Tipps für den Umgang mit seinem Tier, eine gut ausgestattete Bücherstube und fesche Strickwaren. Auch der Erlös aus der Tombola kommt der Arbeit im Tierheim zugute.

Brigitte Maeder hofft im Gegenzug auf Spenden seitens der Besucher. Tierheimleiterin Anke Darius hat einen Wunschzettel für die Tiere geschrieben, auf dem ganz oben Katzenfutter steht. „Wichtig sind aber auch Geldspenden für die medizinische Versorgung der Tiere“, so Darius. Sie stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung und dürfen natürlich besucht werden. Vermittelt wird allerdings bis Anfang Januar kein Tier mehr.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert