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Gratulation : Ein Fest für die 100-jährige Marie Mohr

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Wie schön, dass du geboren ist ...“ sangen die Geburtstagsgäste für Marie Mohr und gratulierten ihr damit zu einem Geburtstag, der nur wenigen Menschen vergönnt ist: Gestern wurde Marie Mohr 100 Jahre alt.

shz.de von
erstellt am 26.Aug.2015 | 19:24 Uhr

Mit strahlendem Gesicht und bei guter Konstitution nahm die Jubilarin die Glückwünsche entgegen und genoss die Feier, die ihr zu Ehren in der Gaststätte Birkenhain von der Ernst Martin Groth-Stiftung ausgerichtet wurde.

Marie Mohr und ihr vor 15 Jahren im Alter von 95 Jahren verstorbener Ehemann Alwin haben der Ernst Martin Groth-Stiftung viel Gutes getan und so kümmert sich die Stiftung neben Verwandten und guten Bekannten um das Wohlbefinden der Jubilarin. Noch bis zum Alter von 95 Jahren lebte Marie Mohr eigenständig in einem Haus am Hasweg. Seit 2010 wird sie in der Cecilienburg am Birkenweg betreut. Dort beteiligt sie sich an allen Angeboten und ist bei Mitarbeitern und Bewohnern sehr beliebt.

Regelmäßig wird sie von Jürgen Körner, dem Ersten Vorsitzenden der Ernst Martin Groth-Stiftung besucht. Auch Karin von Hellms, eine ehemalige gute Nachbarin aus dem Hasweg, ist Marie Mohr weiterhin eng verbunden. Und auch der Neffe Hans-Walter Mohr, der in seiner Kindheit oft zu Besuch auf dem landwirtschaftlichen Hof von Marie und Alwin Mohr war, schwelgt bei Besuchen mit seiner Tante gerne in Erinnerungen.

Marie Mohr wurde am 26. August 1915 in Schlickburg geboren. Mit ihrem Mann Alwin bewirtschaftete sie in Tornesch-Esingen viele Jahre den Mohr-Hof. Ihren Lebensabend genossen beide in einem Haus am Hasweg. Die Ehe blieb kinderlos, aber das Paar pflegte gute Kontakte zu Familie und Nachbarschaft, gehörte bereits im hohen Alter mit zu den ersten Mitgliedern der Kulturgemeinschaft und zu den Unterstützern der Ernst Martin Groth-Stiftung. Jürgen Körner gratulierte im Namen der Stiftung und hieß die geladenen Gäste willkommen. Auch Bürgermeister Roland Krügel und Pastor Henning Matthiesen waren zu Ehren von Marie Mohr anwesend. „Ich freue mich, Sie so fröhlich und entspannt zu sehen“, sagte Bürgermeister Krügel. Er gratulierte persönlich und überreichte der Jubilarin Urkunden von Land, Kreis und Stadt. Mit Marie Mohr leben in Tornesch vier Hundert- beziehungsweise über Hundertjährige. Seit fast 25 Jahren kennt Pastor Matthiesen die Jubilarin. Er hob ihr herzliches, liebevolles und bescheidenes Wesen hervor. „Nie habe ich Marie Mohr ohne ihr freundliches Lächeln erlebt. Ihr Strahlen und ihre Zuversicht sind beglückend.“ Zur Freude der Jubilarin, die mit Freunden stets plattdeutsch spricht, entboten Sonja Reinheimer und Svenja Cordts vom plattdüütschen Jugendkrink der Kultur-gemeinschaft unter Leitung von Hannelore Körner einen Geburtstagsgruß op Platt und spielte die für die Feier engagierte Musikerin Olga Albrecht auf ihrem Akkordeon beliebte Melodien. Darunter auch den Hans Albers-Song „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins...“.

Die Heimleitung der Cecilienburg wird den Wunsch der Jubilarin, noch einmal die Hamburger Reeperbahn zu erleben, erfüllen.

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