Handball : Ein erfolgreicher Start

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„Wir wollen die positive Vorbereitung in den Punktspielen fortsetzen“, so Trainer Ralf Gothe vom TSV Uetersen vor dem Landesliga-Heimspiel der 1. Frauen gegen den Eimsbütteler TV 2. Mit dem 21:18 (8:5)-Sieg ist dieses nur halbwegs gelungen.

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04. September 2012, 21:28 Uhr

Kein gutes Spiel. Es lief nicht, dazu wurden viele Fehler gemacht und der Angriff hat viele Chancen ausgelassen. Da fehlte dem Trainer der Biss. Obwohl der TSV die Gäste nach dem Wechsel eigentlich gut im Griff hatte, musste man ob der ausgelassenen Chancen und der nicht konsequenten Deckungsarbeit sogar einen Rückstand hinnehmen. Auf Siegkurs kam der TSV in den letzten acht Minuten. Da wurde gespielt, wie es sich der Trainer über die gesamte Distanz gewünscht hätte. Aber, am Ende zählen „nur“ die zwei Punkte. Ohne Annette Kemmer (jetzt Zweite) und demnächst auch Hannah Kraeft (Studium), dafür neu Saskia Sünkens, Anja Grünwald (Moorreger SV), Astrid Zeh und Naomi Sohns (eigene Zweite) ist der „dünne“ Kader etwas aufgerüstet worden.

Mit 24:16 (15:8) haben die 2. Frauen des TuS Esingen bei der routinierten „Sieben“ der SG Altona 2 verloren. Die junge Mannschaft um Wiebke Ruckenbiel, Ronja Kaduk und Nicola Toillié hat es dabei versäumt, ins Spiel zu kommen. „Mund abwischen und weiter geht es“, sagt Trainer Mike Lohse. Für ihn sind seine Spielerinnen auf einem guten Weg, allerdings muss man mehr über den Kampf ins Spiel kommen und effektiver im Rückraum spielen. Torfrau Ina Kaspartis konnte für das Spiel reaktiviert werden und hat die Niederlage gegen den Vorjahresdritten noch in Grenzen gehalten.

Der Moorreger SV ist mit einer Niederlage in die neue Saison gestartet. Beim Meisterschaftsmitfavoriten St. Pauli gab es am Ende eine 23:15 (10:6) Schlappe. Das Spiel begann relativ ausgeglichen. Über 3:2 kam Pauli dann aber zum 8:2. Die Folge von leichtfertigen Ballverlusten im MSV-Angriff. Kurz vor der Pause wurde das Spiel wieder offener (10:6). Ein vergebener Strafwurf verhinderte dann aber ein besseres Halbzeitergebnis aus Sicht des MSV.

Bis zur 40. Minute blieb der 4-Tore- Abstand (14:10). Dann nutzte St. Pauli MSV-Schwächen und kam innerhalb von acht Minuten zum 18:10. Damit war das Spiel in dieser Phase bereits entschieden.

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