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JottZett-Leiter Dieter Krüger : Ein engagierter Begleiter der Jugend

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wer vom JottZett spricht, der spricht von Dieter Krüger. Er ist sozusagen das personifizierte JottZett. Der studierte Sozialpädagoge leitet das Jugendzentrum, das vor 25 Jahren für Kinder und Jugendliche seine Türen öffnete, seit 20 Jahren. Die Jugendlichen aus seiner Anfangszeit in Tornesch als JottZett-Leiter und Ortsjugendpfleger sind heute Eltern junger JottZett-Besucher. Und einige Teilnehmer seiner ersten „Jungs-Gruppe“ am JottZett sind inzwischen in kommunalpolitischer Verantwortung.

shz.de von
erstellt am 13.Nov.2015 | 19:37 Uhr

Die Jugendlichen einbinden, ihnen Vertrauen schenken und die „richtige Ansprache“ finden, das war von Anfang an das Erfolgsrezept von Dieter Krüger. Er überzeugte damit auch die Politik sowie Kooperationspartner in der Stadtjugendpflege. Und so gelang es ihm, Jugendliche, die in den 1990er Jahren durch „Graffiti-Schmierereien“ oder als Verursacher von Beschädigungen an der Skaterbahn aufgefallen waren, nicht nur sinnvoll zur Verantwortung zu ziehen, sondern ihren Lifestyle in Bahnen zu lenken: Weg von reiner Bestrafung hin zum Übernehmen von Verantwortung und Nutzen von Chancen. Und so gestalteten Dieter Krüger und seine JottZett-Mitarbeiter mit den Jugendlichen Graffiti-Projekte und bauten mit ihnen Elemente für die Skaterbahn. „Diese Jugendlichen sind heute in künstlerischen, handwerklichen und sogar in sozialen Berufen tätig und stehen erfolgreich im Leben, weil wir sie nicht aufgegeben haben“, so Dieter Krüger.

Doch in den 20 Jahren seiner JottZett-Leitungstätigkeit haben sich nicht nur die Interessen, Vorstellungen und Wünsche von Jugendlichen geändert, sondern auch Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Jugendarbeit vor Ort.

Entscheidungen und Weichen stellte Dieter Krüger mit. Sein Fachwissen, seine Erfahrung in der Leitungstätigkeit und sein Ideenreichtum, neue Wege zu gehen, um Kinder- und Jugendarbeit bedarfsgerecht zu gestalten, überzeugten in all den Jahren Politik, Verwaltung, Eltern und pädagogisches Personal an den Schulen, in denen Dieter Krüger die Schulsozialarbeit mit aufbaute. Seit 2010 laufen bei ihm alle Fäden rund um die Kinder-, Jugend- und Schulsozialarbeit als Fachdienstleiter Jugend zusammen. „Früher war strategische Arbeit nicht so notwendig, heute umso mehr, da sich Bedingungen schnell ändern“, betont der 54-Jährige. Er lässt seinen Mitarbeitern Raum, ihre Fähigkeiten und Gedanken einzubringen, ist in stressigen Situationen der ruhende Pol und ist doch immer Vordenker und auch spontaner Ideengeber.

Wenn Dieter Krüger für eine Sache brennt, wie vor 20 Jahren für die Einführung des Weltkindertagsfestes, die JottZett-Konzerte oder später die Ferienprogramme und Spielplatzbetreuung, dann scheut er weder Kraft noch Zeit, andere zu begeistern und zu überzeugen. Das schätzen alle, die mit ihm zusammenarbeiten und das akzeptieren auch seine Frau und die sechsjährige Tochter. Denn Dieter Krüger ist eben in Tornesch seit 20 Jahren das JottZett.

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