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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 19:43 Uhr

Handball : Ein Eisen bleibt im Feuer

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Endlich schmeckte die „Zigarette danach“ wieder. Als sich Trainer Dennis Nickel am Donnerstag um kurz vor 22 Uhr dem Glimmstängel widmete, konnte er auf einen Sieg seiner 2. Männer des TuS Esingen zurückblicken. Nach zuvor sieben Pflichtspiel-Niederlagen in Folge gewannen die Tornescher (Hamburg-Liga) nun ihr HHV-Pokal-Zweitrunden-Duell gegen die HG Hamburg-Barmbek III (Landesliga) mit 24:19. Damit erreichten sie als einziges von drei gestarteten TuS-Teams im Erwachsenen-Pokal das Ach- telfinale. Damit sind sie das letzte Esinger Eisen im Pokal-Feuer, denn die 1. Männer und die 2. Frauen scheiterten unisono in der 2. Runde. „Dieser Sieg gibt uns positive Energie“, atmete Nickel durch.

shz.de von
erstellt am 27.Nov.2015 | 19:41 Uhr

Am Donnerstag, 12. November waren einige Spieler der 2. Esinger Männer umsonst nach Hamburg-Barmbek gefahren. Ihr eigentlich für diesen Tag angesetztes Pokalspiel bei der HG fiel aus, weil in der Sporthalle am Alten Teichweg eine Trennwand defekt war. Daraufhin einigten sich die Verantwortlichen beider Teams auf einen Heimrechttausch, weshalb die Esinger nun offiziell der „Gast“ in der eigenen Alten KGST-Halle waren. Beinahe hätten sie in Leibchen spielen müssen ‒ kurz vor dem Anwurf erbarmten sich die klassentieferen Barmbeker dann doch noch und zogen ihre weißen Trikots anstelle der den Esinger Jerseys zu ähnlichen, schwarzen Tracht an.

Nach zehn ausgeglichenen Minuten stand es 3:3. Dann trafen die Esinger dreimal in Folge (3:6/16.), weil TuS-Torwart Jan-Michael Bruhn einige gute Paraden zeigte, ehe die Barmbeker ihre Auszeit nahmen. Bis zum 8:10 (28.) lagen die Esinger durchgehend in Führung, doch dann verkürzten die Barmbeker zum 9:10. Und nachdem Dennis Lißner am HG-Keeper gescheitert war, egalisierten die Hamburger zum 10:10-Pausenstand. „In der Schlussphase der ersten Halbzeit sind unsere Würfe zu schlecht gewesen“, tadelte Nickel, der „gerne mit einer Zwei- oder Drei-Tore-Führung in die Pause gegangen“ wäre.

Hatten die Esinger in ihren vorherigen Partien oftmals einen Fehlstart in den zweiten Durchgang hingelegt, drehten sie den Spieß nun um und warfen nach dem Seitenwechsel drei Tore in Folge zum 10:13 (37.). Bis zum 13:14 (42.) blieb es eng, dann traf die TuS-Zweite viermal in Folge zum 13:18 (47.). „Da haben unsere Jungs gezeigt, dass sie gut dabei sind“, lobte Nickel. Zwar bekamen die Barmbeker noch einmal ihre zweite Luft und verkürzten zum 16:18 (Nickel: „Da haben wir uns von der Hektik anstecken lassen!“), doch am Ende feierten die „Gäste“ einen ungefährdeten 19:24-Sieg.

„Ich finde es gut, dass wir am nun anstehenden Wochenende in der Liga spielfrei haben“, sagte Nickel, der im Pokal-Achtelfinale „gerne einen Hamburg-Liga-Rivalen empfangen“ würde.

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