zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 12:19 Uhr

Fußball : Ein einseitiges Vorspiel

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Quasi als „Vorspiel“ zum „großen“ Bezirksliga-Derby zwischen Tornesch und Uetersen II (2:0) trafen am Sonntagmittag in der Kreisliga 8 die 2. Herren des FC Union Tornesch und die 3. Männer des TSV Uetersen aufeinander. Das Nachbarschaftsduell auf dem Kunstrasenplatz im „Torneum“ verlief sehr einseitig: „Wir haben den Gegner über die gesamten 90 Minuten nicht ins Spiel kommen lassen“, lobte FCU-Coach Mustafa Artar, der den 7:1-Kantersieg als „auch in der Höhe verdient“ einstufte. TSV-Trainer Michael Schippmann gab zu: „Das Ergebnis entspricht den Kräfteverhältnissen, denn wir haben viel zu ängstlich agiert und als Kollektiv versagt!“

Die Hausherren spielten von Beginn an couragiert nach vorne. In der dritten Minute scheiterte Fatih Simsek von rechts aus noch an TSV-Torwart Pascal Freundt, aber kurz darauf verwertete Patrick Stahnke ein Zuspiel von Maximilian Willmer zum 1:0 (7.). Danach besaßen zwar auch die Gäste zwei Torchancen, aber die Tornescher hatten weiterhin ein klares Übergewicht. Dies machte sich im Ergebnis bemerkbar, als Willmer einen genialen Pass von Kai Fröhlich zum 2:0 nutzte (33.).

„Wir wollten eigentlich schon vor der Mittellinie angreifen, haben uns dann aber immer weiter zurückgezogen und sind gar nicht in die Zweikämpfe hineingekommen“, tadelte Schippmann. Als Simsek aus der eigenen Spielfeldhälfte einen 60-Meter-Pass schlug, erhöhte erneut Willmer auf 3:0 (38.), ehe Jann-Phillip Gollnick eine Flanke von Jan Stelter zum 4:0-Pausenstand veredelte (41.). Nach dem Seitenwechsel sah Union-Betreuer Dirk Augustin zunächst „ein Spiel, das zwischen den Strafräumen hin und her ging“. Schippmann urteilte, in dieser Phase hätte sein Team „einigermaßen gut gestanden“.

In den letzten 25 Minuten zeigte sich die Heim-Elf aber wieder treffsicher: Salvatore Urso, der früh für Stahnke (litt unter Wadenkrämpfen) ins Spiel gekommen war, gelang nach einem Steilpass des ebenfalls eingewechselten Akin Ayten das 5:0 (66.), weil es kein TSV-Akteur für nötig gehalten hatte, diesem langen Ball nachzusetzen. Nach einem Freistoß von Simsek, der sich laut Schippmann „mehr Fouls als die gesamte Uetersener Mannschaft leistete“, gelang Willmer sein drittes Tor des Tages (70.), ehe Andreas Stubben einen guten Spielzug der Rosenstädter mit deren Ehrentreffer abschloss (84.).

„Joker“ Andre Kanwischer sorgte im Nachsetzen mit seinem 7:1 für den Schlusspunkt in einem sehr einseitigen Derby. Artar freute sich anschließend über eine „geschlossen starke Mannschaftsleistung“, während Schippmann nach der dritten Niederlage im dritten Punktspiel einräumte: „Das war ein Schritt zurück, denn wir hatten uns in dieser Partie mehr ausgerechnet!“

zur Startseite

von
erstellt am 17.Aug.2015 | 21:17 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert