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Uetersener Nachrichten

18. November 2017 | 22:17 Uhr

Fußball : Ein dreckiges 1:0

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Sonntagmittag freute sich Chris Wantia, Liga-Manager der 1. Herren des TSV Uetersen, noch darüber, dass der Titel-Rivale TBS Pinneberg mit 0:2 bei seinem Ex-Klub FC Teutonia 05 verlor. Das, was Wantia dann am Sonntagnachmittag im Rosenstadion sah, gefiel ihm allerdings gar nicht: „Das war unsere schlechteste Saison-Leistung“, fand der Liga-Manager nach dem Spiel gegen den Hamburger SV III klare Worte. Aber: Die Uetersener gewannen mit 1:0, liegen in der Landesliga weiter „nur“ sechs Punkte hinter dem Spitzenreiter SV Blankenese und haben ihren Vorsprung auf TBS auf nun sechs Zähler verdoppelt.

shz.de von
erstellt am 21.Apr.2013 | 21:27 Uhr

Aufgrund der „Englischen Wochen“, in denen die Uetersener nicht nur in der vergangenen Woche dienstags und donnerstags je ein Nachholspiel bestreiten mussten, sondern dieses Pensum auch in der nun beginnenden Woche zu absolvieren haben, hatte TSV-Trainer Peter Ehlers seine Mannschaft kräftig durchgemischt. So bildeten erstmals David Grabke und Raphael Friederich gemeinsam die Innenverteidigung. Dagegen erhielt Philipp Ehlers, der bisher nach der Winterpause mit starken Leistungen als Rechtsaußen geglänzt hatte, eine „schöpferische Pause“.

Das neu formierte TSV-Team benötigte etwas Anlaufzeit, um sich zu finden. Alexander Damerau hätte die Gäste früh in Führung bringen können, schoss bei seiner Großchance aber knapp vorbei (17.). Auf der Gegenseite hatte Parvis Sadat-Azizi nach einer guten halben Stunde die erste Uetersener Gelegenheit, doch HSV-Keeper Sönke Wiebe parierte stark (33.). Vier Minuten später gingen die Hausherren aber in Führung: Nach einem Eckstoß drehte sich Kevin Koyro gut und setzte den Ball an den Pfosten, von wo aus er zu Sadat-Azizi sprang, der ihn mit rechts zum 1:0 ins Netz jagte. Dieses Ergebnis hatte bis zur Pause Bestand.

Nach dem Seitenwechsel hatte die HSV-Dritte eine Großchance zum Ausgleich, die TSV-Torwart Christoph Richter stark vereitelte (49.). Die Partie wurde nun etwas lebhafter: Drei Minuten später scheiterte Helge Kahnert von links aus an Wiebe, der kurz darauf einen Ball nicht richtig wegschlug, wovon Till Mosler aber nicht profitieren konnte (59.). Dann musste sich Richter bei einer verunglückten Rechtsflanke von Ahmad Bellal Sedegi mächtig strecken, um das 1:1 zu verhindern (60.).

In der letzten Viertelstunde tauschten die TSV-Außenverteidiger Maurice Rene Öhlers und Kirill Shmakov die Seiten. Jannick Prien verpasste das 2:0, als sein Flachschuss knapp links vorbei ging (74.), Im Gegenzug stoppte Martin Bushaj in letzter Sekunde einen Alleingang von HSV-Regisseur Müslüm Kayin. Nachdem Philipp Ehlers (77.) und Sadat-Azizi (78.) mit schwachen Schüssen jeweils an Wiebe scheiterten und Shmakov deutlich zu hoch zielte (80.), blieb es bis zum Ende beim 1:0 – und die Uetersener feierten damit einen „dreckigen Sieg“.

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