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Uetersener Nachrichten

11. Dezember 2017 | 09:24 Uhr

Handball : Ein dominantes Spiel

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eigentlich hätten die 1. Männer des TSV Uetersen nach drei Spielen ohne Sieg im direkten Duell der Tabellennachbarn gegen St. Pauli III höher gewinnen müssen, aber mit dem 27:21 (15:8) verdienten Erfolg können sie wieder ein positives Punktekonto aufweisen. Als willkommene Abwechslung zur Trainingsarbeit hatten sich die TSVer während der Woche in der Schwimmhalle getroffen und die letzte Disziplin für das Deutsche Sportabzeichen absolviert.

shz.de von
erstellt am 18.Nov.2014 | 21:29 Uhr

Das schien die Spieler beflügelt zu haben. Sie spielten von Beginn an den schnellen Handball, den Trainer Bernd Ramspott so liebt. Doch der Coach musste auch mit ansehen, dass nur Schnelligkeit nicht immer den erhofften Erfolg bringt. Man hätte auch einmal ruhiger aufbauen und abschließen müssen. Auch die langen Bälle hätte man besser unter Kontrolle bringen müssen.

Acht Gegentore in der ersten Halbzeit waren die Folge einer sehr aggressiven Abwehrarbeit der Uetersener. Sie packten zu, verschoben, stellten den Block und zwangen St. Pauli zu Abschlüssen, die das Ziel verfehlten, oder von Hendrik Janert entschärft wurden und leiteten schnelle Gegenstöße ein. Die 15 erzielten Treffer waren vom dominanten Spielverlauf her in Halbzeit eins aber zu wenig. 23 Minuten hatte Trainer Ramspott seine Stammsieben auf dem Parkett gehabt. 13:5 stand es, als die ersten Wechsel vorgenommen wurden. Ein kleiner Bruch im TSV-Angriffsspiel war die Folge, aber die Abwehr stand weiter hervorragend. Dieses Bild setzte sich nach der Pause, jetzt mit Sören Lötje im Tor, fort.

Obwohl gleich zwei Tempogegenstöße liegen gelassen wurden, konnte der Vorsprung (19:9, 40.) ausgebaut werden und die 10-Tore-Führung hielt (21:11, 45.). Weil die Konzentration nicht hochgehalten wurde und erneut Chancen liegen gelassen wurden, bekam man den klaren Vorsprung nicht ins Ziel. Da wurden die letzten 10 Minuten 5:7 ,,verloren”. Das darf man dem jungen Team mit einem Durchschnittsalter von 20 Jahren aber nicht ankreiden.

TSV Uetersen: Jasper Timm 8 Tore (3 Siebenmeter), Lasse Timm 6, Maximilian Ladiges, Yannik Voß je 3, Nils Ladiges, Tobias Schneider, Sascha Thiemann je 2, Simon Ossenbrüggen 1, sowie Tobias Bauer, Patrick Scharfenberg und David Schröder. Im Tor: Hendrik Janert, Sören Lötje, Julian Landmann. Spielfilm: 2:0, 7:3, 12:4, 13:6, 15:8 (Halbzeit),19:9, 21:11, 22:13, 24:16, 26:17, 27:21 (Endstand). Zeitstrafen: 2:2.

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