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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 15:46 Uhr

Orkan im Norden : Ein böser Bursche!

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Als schon alle dachten: der geht an uns vorbei, überlegte es sich Orkan „Xaver“ noch einmal und drehte in der Nacht zum Freitag auf. Er kam quasi aus der „Hinterhand“. Mit mehr als 100 Stundenkilometern wehte er über das Kreisgebiet hinweg und bescherte den Freiwilligen Feuerwehren so einiges an Arbeit. Zusammengefasst darf aber gesagt werden, dass „Xaver“ weit weniger Schäden verursachte, als Tief „Christian“ vor fünf Wochen.

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2013 | 21:57 Uhr

Insbesondere in Tornesch und Uetersen sorgte der Wind dafür, dass die Männer und Frauen der Wehren nur wenig Schlaf fanden. Los ging es gegen 21 Uhr. In Tornesch rüttelte der Sturm an einem Reklameschild eines Supermarkts und begehrte so Einlass. Rein kam er nicht, dafür löste er am Schild mehrere Schrauben. Zeitgleich wehten Baustellenbarken auf die Bahngleise, was den Zugverkehr zeitweise zum Erliegen brachte. Von einem großen Baum war ein Ast zu Boden gefallen, da weiteres Unheil drohte, musste der Baum mithilfe der Drehleiter aus Uetersen gestutzt werden.

Die Rosenstädter Wehr hatte ebenfalls gut zu tun. Spektakulärster Einsatz: An der Großen Twiete fiel ein großer Ast auf ein Hausdach und durchbohrte anschließend den Dachstuhl. Verletzt wurde zum Glück niemand. Am Erlenweg krachte ein Baum gegen zwei am Straßenrand abgestellte Autos, und an der Lienaus Allee drohte eine Tanne auf das Dach einer Werkstatt zu fallen. Zudem gab es viele kleinere Einsätze. Weil sich das Dach vom neuen Aldi-Markt an der Reuterstraße gelöst hatte, sperrte die Polizei aus Sicherheitsgründen mehrere Stunden lang die Lohe. Am Freitag ging es munter weiter: Erst musste ein Baum an der Reuterstraße gefällt werden, am Nachmittag dann einer an der Moltkestraße – Gefahr im Verzuge.

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