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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 17:13 Uhr

Konzert : Ein besonderes Format

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im Barock, der Epoche, die uns eine Vielzahl schönster und berühmter Kompositionen beschert hat, war es verpönt, ein Stück mehrmals zur Aufführung zu bringen. Das Publikum war auf Neues aus, auf bislang Ungehörtes.

shz.de von
erstellt am 05.Jan.2014 | 21:44 Uhr

Im Vergleich zur Musik der Alten Meister, aber auch der klassisch-romantischen Epochen sowie der neueren Unterhaltungsmusik hat es die klassische, zeitgenössische Musik oft schwer zu bestehen. Dabei, und das zu vermitteln ist der Sinn des Konzertformates „2 x hören“, kann zeitgenössische Musik als ein zutiefst sinnliches, spannendes, berührendes und auch humorvolles Unterfangen wahrgenommen werden. Dank einer professionellen und versierten Moderation und hervorragenden Künstlern, die hörbar für ihre Musik brennen, macht die Auseinandersetzung mit dem Gehörten Spaß und jeder im Publikum, ob musisch vorgeprägt oder nicht, kann am Erkenntnisgewinn teilhaben. „2 x hören“ ist kein neues Konzept, aber eines, das bereits verschiedene Veranstalter ihrem Publikum ermöglichen, weil es so effektvoll ist und einen frischen, unverkrampften Umgang mit Neuem schafft.

Dabei funktioniert es so einfach, wie der Name sagt: Ein Stück zeitgenössischer Musik wird dem Publikum präsentiert. An den Vortrag schließt sich ein moderiertes Gespräch an. Es wird Hintergrundwissen vermittelt, Besonderheiten werden an Klangbeispielen erläutert, die Musiker selbst erklären ihren persönlichen Zugang, ihre Schwierigkeiten aber auch ihre Lieblingsstellen. Wenn es hilfreich ist, wird auch auf moderne Technik zurückgegriffen, um noch anschaulicher zu werden. Anschließend an dieses Gespräch erklingt das Werk des Abends dann ein zweites Mal.

Für den Abend in der Drostei wurde eine Moderatorin verpflichtet, die das Format „2 x hören“ bereits erfolgreich im Körberforum Hamburg und in der Philharmonie Luxemburg präsentiert: Die Musikvermittlerin und Moderatorin Martina Taubenberger. Sie präsentiert, gemeinsam mit dem auf zeitgenössische Musik spezialisierten Ensemble Zeitsprung, das Stück „Drei Hirten“ des 1932 geborenen Russen Rodion Shchedrin für Flöte, Oboe und Klarinette.

Die Vorstellung beginnt am Freitag, den 24. Januar um 19.30 Uhr und dauert zirka 90 Minuten ohne Pause. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich bei einem Glas Wein oder Saft auszutauschen, auch mit den Musikern und der Moderatorin. Die Karten kosten 12 Euro (ein Freigetränk inklusive) und sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich oder unter: www.drostei.de und www.reservix.de

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