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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 23:35 Uhr

Fußball : Ein Auswärtssieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nachdem die 1. Herren des TSV Uetersen ihre beiden vorherigen Landesliga-Auswärtsspiele jeweils verloren hatten, gastierten sie am Sonntagvormittag beim HEBC. Auf dem bei vielen Gegnern gefürchteten Reinmüller-Grandplatz waren die Uetersener von Beginn an überlegen. TSV-Rechtsverteidiger Kirill Shmakov, der wieder zahlreiche Ausflüge in den gegnerischen Strafraum unternahm, gab den ersten Torschuss ab, den der HEBC-Keeper über die Latte lenkte (5.). Fünf Minuten später zog Jannick Prien nach einer Ablage von Yannik Kouassi von halbrechts aus 17 Metern ab, zielte aber einen Tick zu hoch.

shz.de von
erstellt am 15.Sep.2013 | 21:46 Uhr

Während die Hausherren immer wieder mit langen Bällen agierten, die die TSV-Abwehr vor keine Mühe stellten, waren die Gäste klar Herr des Geschehens. Als ein Eimsbütteler im eigenen Strafraum eine Linksflanke von Christian Förster mit der Hand klärte, reklamierten die Uetersener vergeblich auf Elfmeter – die Pfeife von Schiedsrichter Torben Kunde (SC Alstertal-Langenhorn) blieb stumm (17.). Nachdem Kouassi einen Eckstoß von Florian Blaedtke am kurzen Pfosten vor dem HEBC-Keeper erwischt, den Ball aber deutlich vorbeigeköpft hatte, hätten die Rosenstädter in der 22. Minute in Führung gehen müssen: Philipp Ehlers hatte nach einem langen Pass freie Bahn, schloss aber überhastet ab und jagte den Ball klar über die Latte.

In der 37. Minute machte es Philipp Ehlers aber besser: Nach einem Traumpass von Maik Stahnke, der den Ball nach Priens Querpass aus dem linken Halbfeld genau in den Lauf von Philipp Ehlers zauberte, überlupfte der Uetersener Rechtsaußen mit ganz viel Gefühl den zu weit vor seinem Gehäuse stehenden HEBC-Keeper zum 0:1. Die Chance zum schnellen 0:2 vergab Shmakov, als ihm nach einer Linksflanke in guter Position der Ball versprang (39.) – nach einer bärenstarken ersten Halbzeit wäre eine höhere Pausen-Führung aber vollkommen verdient gewesen.

Nach dem Seitenwechsel zielte Prien zunächst aus 20 Metern vorbei (50.), ehe in der 55. Minute das 0:2 fiel: Erneut war Stahnke der Vorlagengeber, seine Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld verlängerte Weber am herausstürzenden HEBC-Keeper vorbei ins Netz. Danach wurden die Hausherren offensiver und als ein Eimsbütteler sich nach einem Freistoß im Luftkampf gegen Stahnke behauptete, wehrte TSV-Torwart Christoph Richter den Ball stark zur Seite ab (59.). Auf der Gegenseite ergaben sich für die Gäste nun immer wieder Konterchancen: Doch Philipp Ehlers (68.) sowie Yannik Kouassi (68.) blieben jeweils hängen und Eddy-Morton Enderles Schuss klatschte an die Latte (82.). Weil Richter auch seine zweite Prüfung mit einer starken Parade bestand (87.), brannte aber nichts mehr an und die Uetersener zeigten, dass sie auch auswärts gewinnen können.

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