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Gastschüler aus Selenogradsk : Ein aufregendes Jahr

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Unter dem Motto „Du kannst mehr als du glaubst!“ will das Internationale Jugendprogramm junge Menschen in ihrer Selbstentwicklung motivieren und ihre Leistungen anerkennen. Auch im Kreis Pinneberg gibt es die Möglichkeit, an diesem Programm teilzunehmen. Ingo Waschkau vom Kreisjugendring und Anja Engellandt vom Internationalen Jugendprogramm freuten sich am vergangenen Wochenende, fünf erfolgreichen Teilnehmerinnen ihre Urkunden zu überreichen.

Die russischen Gastschülerinnen Tanja Lysaya, Anastasia Levochkina, Anna Kataeva, Tamara Chumakova und Lianna Mnatsakanyan haben im Rahmen ihres einjährigen Deutschlandaufenthaltes am Internationalen Jugendprogramm teilgenommen. Die Mädchen aus dem Pinneberger Partnerkreis Selenogradsk haben die Bronzestufe erreicht und bekamen dafür während einer Feierstunde von Kreispräsident Burkhard Tiemann ihre Urkunden überreicht.

Ferner wurde den 17- und 18-Jährigen die Bronze-Nadel des Jugendprogramms von Gabi Kascha angesteckt. Als erste Vorsitzende des Vereins Selenogradsk, freute sich Gabi Kascha besonders, dass „ihre Mädchen“ während des Aufenthaltes im Kreis Pinneberg alle vier Programmteile erfolgreich absolviert haben.

Zum einen mussten die Mädchen einen Einsatz für andere leisten. Lianna Mnatsakanyan hat beispielsweise ein Praktikum als Schwesternhelferin in der Elmshorner Frauenklinik absolviert. Für sie eine besonders tolle Chance, weil das Prinzip „Praktikum“ in Russland noch völlig unbekannt ist, wie die junge Frau verriet.

Weiter gab es eine Expedition, und im Bereich Talente wurden persönliche Interessen und soziale sowie praktische Fertigkeiten entwickelt. In der Kategorie Fitness haben die fünf Schülerinnen sich jeweils eine Sportart ausgesucht, und diese mit großem Einsatz betrieben.

An dem Programm kann jeder, unabhängig von Fähigkeiten oder sozialem Hintergrund, teilnehmen. Die Teilnahme am Programm gibt jungen Menschen die Möglichkeit, ein breites Spektrum an Fertigkeiten und Kompetenzen zu entwickeln. Dazu gehören neben dem Glauben an sich selbst auch Unabhängigkeit, Verantwortungsbereitschaft und Unternehmungsgeist.

„Und das tolle an diesem internationalen Programm ist, dass die fünf jungen Russinnen das Programm in ihrer Heimat weitermachen können, um die Stufe Silber zu erreichen“, freute sich Ingo Waschkau für die Gastschülerinnen, die schon am kommenden Sonnabend mit dem Bus zurück in ihre Heimat fahren werden. Gefallen hat es den Russinnen in Deutschland allemal, und wenn Tamara Lysaya in einem Jahr mit der Schule fertig ist, überlegt sie sogar für ein Studium zurückzukehren. www.jugendprogramm.de

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erstellt am 18.Jun.2012 | 21:10 Uhr

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