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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 07:48 Uhr

ÖPNV : „Echte Pionierarbeit geleistet“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Während andere Städte und Landkreise noch dabei sind, Versuche mit Hybridfahrzeugen (Gekoppelter Elektro- und Dieselantrieb) durchzuführen, oder wenig erfolgversprechende Wasserstoffbusse ausprobieren, hat die Kreisverkehrsgesellschaft Pinneberg, den Menschen besser bekannt als „die KVIP“, nun Nägel mit Köpfen gemacht: Über mehrere tausend Kilometer wurde ein Bus im Linienbetrieb eingesetzt, der ausschließlich durch einen Elektromotor angetrieben wird. Diesen Bus und das gesamte Konzept hat sich gestern Ingrid Nestle, Staatssekretärin im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume angesehen.

shz.de von
erstellt am 16.Aug.2013 | 18:51 Uhr

„Die KVIP hat hier richtige Pionierarbeit geleistet“, sagte Nestle. Und weiter: „Sie haben mit ihrem Testlauf gezeigt, dass die Entwicklung in diesem Bereich rasant voranschreitet und das die technischen Möglichkeiten heute schon da sind und ständig weiter verbessert werden. Es ist hervorragend, dass die KVIP gleich den ganzen Schritt gegangen ist und auf reine Elektro-Busse setzt“. Nestles Resümee: „Das ist ein vorbildliches Projekt und ich hoffe, dass sich das noch weiter ausbreitet“.

Hans-Jürgen Lamla, der geschäftsführende Direktor der Kreisverkehrsgesellschaft sieht das ähnlich: „Das Projekt passt genau in die politische und energetische Landschaft. Wenn wir Energiewende machen wollen, dann müssen wir auch etwas tun. Das ist die Überzeugung des Kreises Pinneberg als Hauptgesellschafter und es ist die Überzeugung unseres Aufsichtsrates. Wir haben den richtigen Weg eingeschlagen. Man kann elektrisch fahren. Ohne wenn und aber.“

Der Uetersener Betriebshof wird sukzessive von einem Diesel-Betriebshof zu einem Elektro-Betriebshof umgestaltet.

„Wir können keine gigantischen Investionen vornehmen, aber wir trauen uns was“, so Lamla.

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