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Jahresversammlung des DRK-Ortsvereins : DRK-Hilfe vor Ort und in der Welt

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Freude, dass so viele Mitglieder des Ortsverbandes der Einladung zur Jahresversammlung gefolgt waren und damit ihr Interesse an der Arbeit des DRK Tornesch zum Ausdruck brachten, stand dem Ersten Vorsitzenden Manfred Irgens ins Gesicht geschrieben.

Er hieß alle herzlich willkommen und begrüßte als Gäste auch den DRK-Kreisvorsitzenden Wolfgang Krohn, den DRK-Kreisgeschäftsführer Reinhold Kinle, Bürgermeister Roland Krügel sowie die AWO-Ortsvorsitzende Ilse Mettjes und den Vorsitzenden des Sozialverbandes Tornesch Joachim Selk. „Wir haben eine gute Zusammenarbeit vor Ort in der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände“, betonte Manfred Irgens.

Gast und Referent der DRK-Versammlung war auch der Tornescher Rechtsanwalt und Notar Jörn Rademacher. Er gab den Anwesenden Informationen zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. In ihren Grußworten dankten Bürgermeister Roland Krügel und der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes für die im Tornescher DRK geleistete Arbeit für die Mitglieder und Menschen, die Hilfe benötigen, und würdigten das ehrenamtliche Engagement der aktiven Helfer und des Ersten Vorsitzenden. Besondere Erwähnung fand der Einsatz des Ersten Vorsitzenden und Hobbyjägers Manfred Irgens, Kindern der DRK-KiTa Friedlandstraße in naturkundlichen Führungen die heimische Tier- und Pflanzenwelt näherzubringen.

Dass Jung und Alt im DRK-Ortsverein zusammengehören, wurde auch durch einen Auftritt von DRK-Kindergartenkindern deutlich: Sie erfreuten die Teilnehmer der Jahresversammlung mit fröhlichem Gesang. Als Dank gab es für die gesamte KiTa 300 Euro für eine KiTa-Ausfahrt. Im Vorjahr gehörten 421 Mitglieder dem DRK-Ortsverein an, aktuell sind es 404 Mitglieder. 22 Mitglieder sind im Berichtszeitraum verstorben. Ihrer wurde würdevoll gedacht. Auch die sechs neuen Mitglieder wurden namentlich verlesen. „Wir freuen uns, dass wir sechs neue jüngere Mitglieder in unseren Reihen haben, aber wir brauchen dringend viele weitere neue Mitglieder, um unsere Aufgaben zu erfüllen. Das DRK steht dafür, anderen zu helfen. Und das geht nur durch viele Mitgliedsbeiträge, Spenden und ehrenamtliches Engagement. Ich bitte Sie also um Werbung für das DRK und jüngere Mitglieder“, so der Appell des Ersten Vorsitzenden. Mit großer Mehrheit gaben die anwesenden DRK-Mitglieder Grünes Licht dafür, dass der Vorstand tätig werden darf, wenn sich in Tornesch die Gelegenheit für den Erwerb einer Immobilie, die das „Zuhause“ des DRK Tornesch sein könnte, bietet. Allerdings darf der Erwerb nur unter der Prämisse erfolgen, dass alle Vorstandsmitglieder dafür sind und die Kreditaufnahme maximal 50 Prozent des Kaufpreises betragen darf.

Vielfältige Aktivitäten für Mitglieder / Jugendarbeit / Schulsanitätsdienst / Kleiderkammer

In seinem Jahresbericht ging Manfred Irgens auf die Blutspendeaktionen und zahlreichen Angebote des DRK-Ortsvereins wie Seniorengymnastik, Yoga auf der Matte, Yoga auf dem Stuhl, bewusste Bewegung für Körper und Geist, die Spielenachmittage, das Seniorenfrühstück, die Fahrradgruppe, die Wandergruppe und die von Gudrun Bethke organisierten Ausfahrten ein. Und er informierte über die im Ortsverein geleistete Jugendarbeit durch die Zusammenarbeit mit der DRK-Kindertagesstätte sowie den Aufbau eines Schulsanitätsdienstes mit Unterstützung des Kreisverbandes an der Fritz-Reuter-Schule und der Klaus-Groth-Schule. „Für eine Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe fehlen uns noch Räume, aber wir arbeiten daran und sind auch mit dem Bürgermeister deswegen in Kontakt“, so Manfred Irgens. Auch die Arbeit der jeden Dienstag geöffneten DRK-Kleiderkammer für Bedürftige und Flüchtlinge hob Manfred Irgens hervor und betonte, dass das DRK mit der Volkshochschule und dem AWO-Ortsverein bei der Versorgung von Flüchtlingen zusammenarbeitet.

In diesem Zusammenhang dankte er auch seinen Vorstandsmitgliedern und den 52 aktiven Helferinnen und Helfern des DRK-Ortsvereins für die Zusammenarbeit und die fast 3000 geleisteten Stunden ehrenamtlicher DRK-Arbeit im vergangenen Jahr.

Kassenwart Ronald Schulze, der im vergangenen Jahr das Amt des Kassenwartes neu übernommen hatte, gab einen ausführlichen Kassenbericht, informierte über Einnahmen und Ausgaben und eine Spende zur Versorgung von Ebola-Opfern in Höhe von 1000 Euro. Dem Kassenwart wurde durch die Kassenprüfer Jens Radlau und Ina Falke eine vorbildliche Kassenführung bescheinigt. Dem Kassenwart und dem gesamten Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt.

Einstimmig schlossen sich die Anwesenden auch dem Vorschlag des Vorstandes an, den Jahresmitgliedsbeitrag in der bisherigen Höhe beizubehalten. Der Mindestjahresbeitrag liegt bei 24 Euro pro Mitglied. Wahlen zum Vorstand gab es nicht.

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erstellt am 16.Apr.2015 | 20:22 Uhr

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