zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 12:33 Uhr

Handball : Dritter TuS-Sieg in Folge

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eine Saison mit zahlreichen Niederlagen wurde der 1. männlichen A-Jugend des TuS Esingen von vielen Seiten vorausgesagt, als sie in diesem Sommer erstmals in die A-Jugend-Bundesliga aufstieg. Doch am Sonnabend feierten die Tornescher mit einem 32:31 gegen Eintracht Hildesheim bereits ihren dritten Bundesliga-Sieg und, rechnet man den Erfolg im HHV-Erwachsenen-Pokal mit ein, ihren dritten Sieg innerhalb von sieben Tagen. Für den morgigen Mittwoch, 12. November ist der vierte Pflichtspiel-Sieg in Folge fest eingeplant, wenn die Esinger im HHV-Jugend-Pokal als Titelverteidiger bei der HSG Pinnau antreten.

„Gegen Hildesheim sind wir gut in die Partie hineingekommen“, berichtete Claas-Peter Schütt, der die TuS-Talente zusammen mit Till Krügel trainiert. Bei wechselnden Führungen spielten die Esinger zwar geduldig im Angriff, ließen allerdings auch einige gute Wurfchancen ungenutzt verstreichen. „Kämpferisch haben wir bis zur Pause nicht die Einstellung an den Tag gelegt, die uns zuvor gegen Rostock noch stark gemacht hat“, stellte Schütt fest. Die Hildesheimer waren oftmals den entscheidenden Tick gedankenschneller und bekamen dadurch auch viele Abpraller.

Niklas Beckemeyer, der im TuS-Tor begann, zeigte zunächst einige starke Paraden, verzeichnete dann aber einen leichten Leistungsabfall, woraufhin Jorrit Sommer den Posten zwischen den Pfosten übernahm. Zur Pause lagen die Esinger trotzdem mit 14:17 zurück. „In der zweiten Hälfte waren wir viel präsenter und vor allem auch konsequenter bei den Abprallern“, lobte Schütt. Die nun zielstrebiger agierenden Esinger drehten die Partie und lagen zwischenzeitlich bereits mit vier Toren in Führung – auch, weil Beckemeyer, der inzwischen wieder als Keeper fungierte, einige Glanzparaden zeigte. Als es drei Minuten vor Ultimo beim Stand von 32:28 einen Siebenmeter für die Gäste gab, erwies sich Schütt als Prophet: „Ich habe Sommer gesagt, dass er ins Tor gehen und diesen Strafwurf abwehren würde – und so kam es dann auch“, freute sich Schütt. Für die Schlussphase blieb Sommer im Tor und war machtlos beim 32:29. Der folgende TuS-Angriff verpuffte und nun waren noch 45 Sekunden auf der Uhr. Für drei Treffer benötigt ein Team, so Schütts Erfahrung, „selbst bei offener Manndeckung mindestens eine Minute“. Die Drei-Tore-Führung schmolz zwar durch zwei Konter-Treffer der Eintracht noch auf 32:31 zusammen – das 31. Gäste-Tor fiel aber erst fünf Sekunden vor der Schlusssirene. „Die späten Gegentore sind zu verschmerzen“, so Schütt, dessen Esinger nun als Tabellen-Sechster sensationell vor der SG Flensburg-Handewitt sowie dem HSV Hamburg, ihrem nächsten Gegner, liegen.

zur Startseite

von
erstellt am 10.Nov.2014 | 21:25 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert