LegoCraft : Dritter Platz bei Regionalwettbewerb

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In der Robotic-Arbeitsgemeinschaft (Legocraft) an der Klaus-Groth-Schule wird nicht mit Robotern und Legosteinen gespielt, dort wird getüftelt, programmiert und konstruiert. Und das sehr erfolgreich. Bei Wettbewerben haben die Legocraft-Teams aus der Klaus-Groth-Schule meist die Nase vorn. Im Herbst vergangenen Jahres war das Legocraft-Team Jannik Rank, Bruno Borchardt und Sebstian Meyer sogar beim Weltfinale der World Robot Olympiad in Sotschi vertreten und belegte dort in der Offenen Kategorie den vierten Platz.

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29. Januar 2015, 18:15 Uhr

Nun hat wieder ein Legocraft-Team der Schule, dem neben Jannik die Tüftler Tobias, Timo, Paul, André, Kevin und Moritz angehören, an einem Wettbewerb teilgenommen und der Schule alle Ehre gemacht. In der Gesamtwertung des Regionalwettbewerbes der „First Lego League“ in Hamburg haben die von Lehrer Mario Selck betreuten Technikfreaks den dritten Platz belegt. Sie sind damit zwar knapp an der Qualifizierung für das Halbfinale vorbeigegangen, aber für Freude sorgte der erste Preis im Roboterdesign und der dritte Platz in der Kategorie Teamwork.

14 Schülerteams aus Hamburg und Schleswig-Holstein waren auf Einladung der Hamburg Netz GmbH zur fünften First Lego League angetreten. Die beiden Siegerteams „Mindbreakers“ aus Bad Oldesloe und „Cleverdinos“ aus Ahrensburg werden im Februar am Halbfinale in Schkopau teilnehmen.

Das Motto des diesjährigen Programmier- und Konstruktionswettbewerbs lautete „World Class – Das Klassenzimmer der Zukunft“. Dabei galt es, knifflige Aufgaben mit einem aus Legoteilen selbst konstruierten und programmierten Roboter zu lösen. Die Schülerteams wurden von einer Jury in verschiedenen Kategorien bewertet. Auch der Roboter der Klaus-Groth-Schüler musste zweieinhalb Minuten lang unterschiedliche Aufgaben auf einem vorgegebenen Spielfeld bewältigen. Das Legocaft-Team hatte den Roboter quaderförmig gestaltet. Wie Lehrer Mario Selck berichtet, wurden in dem Quader zwei Motoren zum Antrieb verbaut. Zudem wurden zwei weitere Motoren zum Erfüllen von Aufgaben genutzt. Ein Farbsensor, mittig unter dem Roboter, diente der Orientierung auf dem Spielfeld. Zudem hatten die Schüler einen Gyrosensor zur genaueren Orientierung eingesetzt. Ein Drucksensor, den sie in die Rückseite bauten, diente einer genaueren Ausrichtung. Die Kombination dieser Sensoren und die Konstruktion des Roboters mit den einfallsreichen Anbauten überzeugten die Jury so sehr, dass die Gewinner der letzten Jahre dieser Kategorie in diesem Jahr Platz zwei belegten und die Klaus-Groth-Schüler mit dem ersten Platz im Roboterdesign belohnt wurden.

Drei Legocraft-Teams bereiten sich auf WRO vor / Sponsoren gesucht

Im Rahmen des Tages der Offenen Tür an der Klaus-Groth-Schule am Freitag, dem 6. Februar, treffen Interessierte im Physikraum 2 auf die Mitglieder der Robot-Arbeitsgemeinschaft und ihre Konstruktionen.

Auch den prämierten Roboter werden die Schüler und ihr Lehrer Mario Selck vorstellen. Und auch die drei Teilnehmer an der World Robot Olympiad 2014 werden ihr Roboter-Projekt „Regenerative Sauerstoffversorgung auf dem Mars“ aufbauen und erläutern. Angespornt von diesem Erfolg wollen drei Teams der Robot-Arbeitsgemeinschaft in diesem Jahr in den Kategorien Regulär, Open und Robo Gen II Football in Vorrunden beziehungsweise dem Deutschlandfinale um ein Ticket für die Teilnahme am Weltfinale der World Robot Olympiad antreten. Sponsoren für die technische Ausstattung sind dringend nötig und sehr willkommen.

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