zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 23:06 Uhr

Hallenfußball : Dritter beim Heim-Turnier

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zum dritten Mal richteten die Frauen des Moorreger SV in diesem Winter ein eigenes Hallenfußballturnier aus ‒ und belegten dazu passend am Ende den dritten Platz. „Damit sind wir sehr zufrieden“, so MSV-Trainer Peter Eberhardt, der zudem betonte: „Wir haben das Turnier nicht so bierernst genommen, sondern sind mit Spaß dabei gewesen, wodurch wir viele schöne Erlebnisse hatten!“

shz.de von
erstellt am 27.Jan.2016 | 20:35 Uhr

Äußerst positiv war auch das Zeugnis, das die Schiedsrichter Claus-Dieter Köhler (vom SV Rugenbergen) und Gareth Rohmann (Moorrege) den Spielerinnen ausstellten: „Es ist sehr fair zugegangen“, so Rohmann, der nur eine einzige Zeitstrafe verhängte, als eine frisch eingewechselte Kickerin etwas übermotiviert eine Gegenspielerin umrannte.

Die Gastgeberinnen, die in der Kreisliga 1 als Tabellen-Fünfter überwintern, waren das einzige Team, das alle drei Gruppenspiele gewann. Auf ein 3:1 gegen das Freizeit-Team der „Heidgrazien“ folgten zwei 1:0-Siege gegen den Staffel-Rivalen SV Rugenbergen sowie gegen den Wedeler TSV, der in der Siebener-Sonderklasse um Punkte kämpft. „Damit sind wir Gruppen-Sieger geworden“, strahlte MSV-Spielerin Evelyn Franke, die sich auch um die Turnier-Organisation kümmerte.

Im Halbfinale gegen den SC Egenbüttel (Bezirksliga West) war dann allerdings die Endstation. „Dieses Spiel war lange ausgeglichen“, berichtete Peter Eberhardt, „aber als uns in einer Situation der Ball vom Fuß sprang, wurde dies gleich mit dem 0:1 bestraft.“ Die klassenhöheren Egenbüttelerinnen legten zügig das 0:2 nach. Der Endstand lautete 0:4, aber Peter Eberhardt war überzeugt: „Wenn wir das erste Tor geschossen hätten, hätten wir gewonnen!“ So blieb den Moorregerinnen immerhin das Spiel um den Bronze-Rang, wo sie erneut auf Rugenbergen trafen und mit 4:0 klar die Oberhand behielten. Das Finale gewann der Ost-Bezirksligist TSC Wellingsbüttel II mit 2:0 gegen Egenbüttel.

Emelie Dieske war mit vier Toren die beste MSV-Schützin. „Mein Team war mannschaftlich geschlossen gut“, so Peter Eberhardt, der Vanessa Witt noch ein Sonderlob aussprach: Sie hütete, weil Judith Wieh (krank) ausfiel, aushilfsweise das Tor und zeigte zahlreiche starke Paraden. Die Wellingsbüttelerinnen waren laut Peter Eberhardt „ein verdienter Turniersieger“, aber auch die Egenbüttelerinnen hätten „einige gute Spielerinnen dabei gehabt“.

Der MSV-Coach sprach zudem den Wedelerinnen („Als Siebener-Team haben sie gut mitgehalten!“) und den „Heidgrazien“ ein Lob aus: „Sie haben sich nach Leibeskräften gewehrt und zu der großartigen Stimmung beigetragen!“ Die MSV-Spielerinnen Fenja Franke und Vivien Pohlmann halfen bei den personell knapp besetzten „Heidgrazien“ aus.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert