SPD-Bundesparteitag : Dreimal Pinneberger

Der Kreis Pinneberg war beim jüngsten SPD-Bundesparteitag in Leipzig gut vertreten, denn gleich mit drei Delegierten des schleswig-holsteinischen Landesverbandes beziehungsweise der Bundestagsfraktion der SPD konnte der Kreisverband Pinneberg aufwarten. Im 150. Jahr des Parteibestehens wirken die drei an den anstehenden Beschlüssen in inhaltlicher wie auch personeller Natur mit. Das ist zum einen der Vorsitzende des Ortsvereins Barmstedt, Stefan Bolln, der zugleich auch Landesschatzmeister der SPD ist, zum anderen war Brigitte Fronzek mit in Leipzig, die ehemalige Bürgermeisterin von Elmshorn. Und last but not least war natürlich auch der Kreis Pinneberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann mit auf dem Leipziger Parteitag. Sie trafen am Rande der Veranstaltung auf den frisch wiedergewählten Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel.

Avatar_shz von
18. November 2013, 21:28 Uhr

Die schleswig-holsteinische Delegation habe im Bundesverband einen sehr progressiven Ruf, so Stefan Bolln. Man wolle, so Bolln, insbesondere für den gesetzlichen Mindestlohn und ein soziales Europa streiten. Die Jugendarbeitslosigkeit in Europa sei ein großes Problem, das es im Sinne eines sozialen Kontinents dringend zu bekämpfen gelte. Im Bereich des weltweiten Miteinanders ist für die drei Pinneberger Genossen klar, dass an der doppelten Staatsbürgerschaft kein Weg vorbei- führen kann. Und wie bereits auf dem Landesparteitag in Kiel vor rund zwei Wochen bekräftigt, sei eine menschengerechte Flüchtlingspolitik das A und O. Nicht zuletzt sei man als Land zwischen den Meeren zudem ohnehin schon seit langer Zeit Verfechter der Energiewende; man dürfe allerdings die sozialen Aspekte derselben nicht zu kurz kommen lassen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert