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Tennisverein : Dreifeldhalle mit Freiluft-Atmosphäre

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Keine eigene Halle für den Trainings- und Turnierbetrieb zur Verfügung zu haben, sorgt bei den 380 Mitgliedern des Tennisclubs Tornesch schon lange für Verdruss. Seit Jahren bemüht sich der Vorstand um eine Lösung und ist auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück für den Bau einer Halle.

Sven Sommer, Erster Vorsitzender des Vereins, machte immer wieder bei Politik und Verwaltung das Anliegen des Vereins deutlich. Mehrere Jahre wurde die Frage nach einem Grundstück mit Kopfschütteln beantwortet. Nun war dem Verein vorgeschlagen worden, seine Halle auf dem geplanten Sportgelände am Großen Moorweg neben den FCU-Sportplätzen zu errichten. Doch diese Option wollen die Tennissportler nicht, das brachten sie auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum Ausdruck. Denn ihr Vereinsheim und ihre Sommerplätze befinden sich an der Friedlandstraße und bis zum Startschuss für die Sportanlage am Großen Moorweg kann noch Zeit ins Land gehen, die der Tennisverein nicht mehr abwarten will.

Der Vorstand hatte neben der Variante für einen Hallenbau am Großen Moorweg den Vorschlag für den Bau einer im Sommer an den Seiten zu öffnenden Dreifeldhalle auf dem vereinseigenen Gelände unterbreitet.

Und diesem Vorschlag stimmten 63 der zur außerordentlichen Mitgliederversammlung anwesenden Tennisspieler zu. 13 Mitglieder hätten eine Halle lieber am Großen Moorweg gesehen, 13 enthielten sich der Stimme. Im Vergleich zu einer Traglufthalle, die die Mitglieder vor einigen Jahren abgelehnt hatten, handelt es sich bei dem nun vorgeschlagenen Projekt um eine Art „Überdachung“ von drei Tennisplätzen mit einem energetisch gedämmten Hallenkörper auf Ständern, ausgestattet mit einem gelenkschonenden Ascheboden und mit Rolltoren, die bei entsprechenden Wetterverhältnissen vollständig geöffnet werden können, um Freiluft-Atmosphäre zu schaffen.

„Die Halle ermöglicht einen Ganzjahresbetrieb und würde sich auch optisch gut in die baulichen Gegebenheiten auf und neben unserem Vereinsgelände an der Friedlandstraße einfügen“, so Vereinsvorsitzender Sven Sommer.

Und noch einen Vorteil sehen er und seine Mitglieder in einer Halle direkt auf dem Vereinsgelände an der Friedlandstraße: nämlich den Ausbau der bereits vorhandenen Zusammenarbeit mit der benachbarten Klaus-Groth-Schule in Form von Tennis-Arbeitsgemeinschaften. Die Tennisspieler beauftragten ihren Vorstand, Schritte zur Hallen-Realisierung in Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung einzuleiten und Erfahrungen vom Tennisverein Böblingen, der über eine Halle dieser Art verfügt, einzuholen. Ziel ist, die Halle spätestens 2014 zur Verfügung zu haben.

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erstellt am 17.Jan.2013 | 19:09 Uhr

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