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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 01:38 Uhr

Fußball : Drei Traumtore

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Dass Christian Förster, Frank Saaba und Dennis Weber am Sonntag nicht in der Start-Elf der 1. Herren des TSV Uetersen standen, wollte Peter Ehlers keinesfalls so interpretiert wissen, dass er den Gegner, den Tabellenletzten SC Victoria Hamburg II, unterschätzt habe. „Es war ein Vorgriff auf die kommende Saison, denn diese drei Spieler werden uns im Sommer verlassen“, erklärte der TSV-Trainer diese Maßnahme. Und die Rosenstädter legten auch ohne das besagte Trio in ihrem drittletzten Landesliga-Saisonspiel speziell in der ersten Halbzeit einen hervorragenden spielerischen Auftritt hin.

Die erste gute Gelegenheit gehörte allerdings den Gästen, die nach einem überflüssigen Ausflug von TSV-Torwart Timo Herrmann nur die Latte des verwaisten Uetersener Gehäuses trafen, als gerade einmal 30 Sekunden absolviert waren. Dann trugen die Hausherren einen schönen Angriff nach dem anderen vor. Dafür wurden sie nach einer guten Viertelstunde auch mit dem Führungstreffer belohnt: Eine Linksflanke von Kirill Shmakov verwertete Jannek Laut mit einem „Bilderbuch-Kopfball“ (TSV-Liga-Manager Oliver Engl) zum 1:0.

Nur sechs Minuten später setzte sich Philipp Ehlers stark auf seiner rechten Seite durch und bediente Laut, der den Ball an die Latte jagte; den Abpraller beförderte Mosler per Direktabnehme zum 2:0 ins Netz. Und nur vier weitere Minuten später war auch der dritte TSV-Treffer absolut sehenswert: Mosler bediente am rechten Strafraumeck Raphael Friederich, der sich den Ball noch einmal auf seinen linken Fuß legte und dann in den linken Winkel schlenzte (26.).

„Das waren wirklich drei Traumtore“, stellte Engl begeistert fest. Neben diesen drei Treffern vergaben die Uetersener Chancen en masse: Mosler, Laut sowie Philipp Ehlers, dessen Kopfball ein SCV-Spieler noch kurz vor der Torlinie klärte, hätten für eine höhere Pausen-Führung sorgen müssen. Und direkt nach dem Seitenwechsel wurden erneut zwei Großchancen vergeben.

Stattdessen trafen die Gäste ‒ allerdings auf höchst unfaire Art und Weise. TSV-Verteidiger Florian Blaedtke hatte den Ball fair ins Seiten-Aus gespielt, damit ein Victoria-Spieler, der verletzt am Boden lag, behandelt werden konnte. Bei ihrem folgenden Einwurf warfen die Hamburger den Ball nicht etwa zurück zu den Uetersenern, sondern bauten einen Angriff auf und Daniel Tramm gelang nach einer Rechtsflanke das 3:1 (54.). SCV-Spieler Frank Hoffmann soll in der Nachspielzeit Philipp Niklas Kuschka angespuckt haben, was nach dem Abpfiff noch zu einigen unschönen Szenen führte. Am Spielstand änderte sich nichts mehr: Mit ihrem 3:1-Sieg kletterten die Uetersener auf den vierten Platz und dürfen noch weiter nach oben schauen ...

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erstellt am 26.Apr.2015 | 21:42 Uhr

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