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Uetersener Nachrichten

19. August 2017 | 22:58 Uhr

Handball : „Drei Teams hinter uns lassen“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im zweiten Teil des Interviews spricht Jan-Henning Himborn, hauptamtlicher Handball-Trainer des TuS Esingen, über die Meister-Saison der 1. Esinger Frauen und deren Zukunftsperspektive. Zudem verrät der 37-Jährige, was er als Handball-Trainer in der Sommerpause macht ...

UeNa: Welches Ziel hatten Sie sich mit den 1. Frauen für die Saison 2013/2014 gesetzt? Himborn: „In der Saison 2012/ 2013 sind wir als Hamburg-Liga-Neuling auf Anhieb Vierter geworden – und das, obwohl wir außer Martina Bauer keinen namhaften Neuzugang hatten, sondern vor allem Spielerinnen aus der eigenen Jugend dazu gekommen sind. Diese Talente haben sich aber hervorragend entwickelt und so wollten wir wieder unter die Top-Vier kommen.“

UeNa: Wann ist Ihnen klar geworden, dass die 1. Esinger Frauen tatsächlich Hamburger Meister werden können? Himborn: „Ich habe mir da zunächst keine großen Gedanken gemacht. Vor dem Spiel bei der SG Hamburg-Nord am 11. Januar war die Situation dann plötzlich so, dass wir mit einem Sieg an der Tabellenspitze fünf Punkte Vorsprung gehabt hätten. Auch, weil es einige Rote Karten gab, haben wir mit 16:19 verloren – aber dadurch wurde die Spannung hochgehalten. Als wir am 1. März beim FC St. Pauli gewonnen haben, war das Titelrennen so gut wie entschieden ...“

UeNa: Gab es Gedanken, das Aufstiegsrecht in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein nicht wahrzunehmen Himborn: „Wir haben lange überlegt, ob der Schritt in die Oberliga sinnvoll ist. Aber da wir in der Hamburg-Liga zuletzt viele Gegner klar dominiert haben, soll die Oberliga jetzt eine neue Herausforderung sein. Dort müssen alle ans Limit gehen – und gerade die jungen Spielerinnen können sich weiterentwickeln.“

UeNa: Welches Saison-Ziel ist in der Oberliga realistisch? Himborn: „In der Oberliga geht es vor allem körperlich viel härter zur Sache. Wenn wir die Liga halten, wäre das wunderbar – wenn nicht, haben wir immerhin wertvolle Erfahrungen gesammelt ...“ UeNa: Wird es starke externe Neuzugänge geben? Himborn: „Es ist schwer, qualitativ hochwertige Spielerinnen zum TuS zu locken. Deshalb setzen wir auf unsere eigenen Spielerinnen und wollen uns als Team durchbeißen. Um nicht abzusteigen, müssen wir drei Gegner hinter uns lassen. Ich bin sicher: Mindestens St. Pauli, das durch den Verzicht von Hamburg-Nord aufsteigt, und Schleswig-Holsteins Vizemeister SG Oeversee/Jarplund-Weding werden wir auf Augenhöhe begegnen.“

UeNa: Was machen Sie in der Handball-Sommerpause? Himborn: „Es ist viel zu tun: Die Sponsoren-Akquirierung muss angekurbelt werden, um Gelder für die Ligen zusammenzubekommen; zudem müssen Jugendtrainer-Posten besetzt sowie Gespräche mit Spielerinnen und Spielerinnen geführt werden. Und am Dienstag hat schon die erste, lockere Vorbereitungsphase auf die kommende Saison begonnen. Wenn diese Phase im Juli vorbei ist, kann ich etwas abschalten – aber vorher müssen noch die besagten Pflichtaufgaben bewältigt werden!“

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erstellt am 08.Mai.2014 | 19:51 Uhr

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