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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 19:17 Uhr

Radsport : Dramatischer Cross-Cup

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am vergangenen Sonnabend fand in Lieth der fünfte Lauf vom „Stevens-Cyclocross-Cup“ statt. Dabei zeigte die RG UNI Hamburg als Ausrichter erneut, dass sie nicht nur Rennen fahren, sondern sich auch im Organisieren einen Platz auf dem Siegerpodest erkämpfen kann. „Es gab genügend von allem für alle – und die ‚bekannte‘ Strecke glänzte mit ein paar neuen Häkchen, was ihr gut bekommen ist“, so die Haselauerin Susanne Rautenberg, die ergänzte: „Zum Glück fand der angesagte Regen nicht den Weg nach Elmshorn, so dass wir erneut ohne große Pfützen durch den Tag rasenkonnten ...“

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2012 | 20:02 Uhr

Schon die Meisterschaften der Nordverbände in Wedel, die eine Woche zuvor stattfanden, waren für Rautenberg, die in der Elbstadt für die Uetersener SG startete, sehr reizvoll. „Das Rennen in Elmshorn war für mich aber noch aufregender – schließlich trainiere ich unter der Woche immer in Lieth, diskutiere dort mit Hundehaltern, springe regelmäßig vom Rad und mache einen Bückling nach dem anderen, wenn die Menschen im Wald freiwillig Platz machen“, erzählte Rautenberg von ihren Trainings-Erlebnissen.

Als nun der Pfiff ertönte, erwischte Rautenberg einen guten Start ins Rennen und war zunächst Dritte, hinter Anne-Josephe Bertram (ihrer Teamkollegin vom „Team Flussfisch Bertram&Römer“) sowie Titelverteidigerin Lisa Müller-Ott. „Ich bin sehr gut durch die Bergauf-Passage gekommen und habe meinen Weg bis zur Treppe gefunden“, freute sich Rautenberg. Oben angekommen, sah Rautenberg jedoch „Sternchen“, wie sie es ausdrückte: „Die Bergab-Passage brauchte ich dann zum Durchatmen!“ Benita Wesselhoeft (Team „MC Pirate“) überholte Rautenberg, weitere Verfolgerinnen witterten Morgenluft – aber die Haselauerin fuhr ihren „Jägerinnen“ davon: „Die klare Ansage meines Teamchefs und die Anfeuerungsrufe der Fans haben ihre Wirkung nicht verfehlt und ich bin um mein Leben gefahren“, so Rautenberg.

Während die Haselauerin noch auf der letzten Runde „schnaufte“, ging es im Zielbereich am Butterberg hoch her: Wesselhoeft verklemmte kurz vor dem Ziel beim Schalten die Kette, so dass Bertram sie ins Ziel ziehen musste, damit sie nicht umfällt. Am Ende belegte Rautenberg hinter der Elmshorner Serien-Siegerin Müller-Ott, Bertram und Wesselhoeft einen hervorragenden vierten Platz und jubelte: „Es ist riesig für mich gelaufen – ich bin wirklich glücklich!“

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