Heidgraben : Dosenwerfen, Bobby-Car-Rennen und Slacklines

<p>Beim Dosenwerfen bewiesen die Schüler ihre Geschicklichkeit. Foto:Eschke</p>

Beim Dosenwerfen bewiesen die Schüler ihre Geschicklichkeit. Foto:Eschke

Das Schulfest in Heidgraben haben die Schüler mit viel Herzblut selbst organisiert.

shz.de von
15. Mai 2018, 13:49 Uhr

An einem sommerlichen Nachmittag feierten die Schüler der Grundschule Heidgraben mit ihren Eltern, Geschwistern und Lehrern sowie den künftigen Schulkindern ihr Schulfest. Alle Spiele waren von ihnen selbst organisiert, und viele Aktionen dienten dem guten Zweck.

Das Motto des diesjährigen Schulfests lautete  „Spiele“. Jede Klasse hatte sich mindestens zwei Spiele ausgedacht und betreute sie auch selbst. Am Stand der Klasse 1a sausten Bobby-Car-Rennfahrer durch einen Hütchen-Parcours. Außerdem im Angebot: eine Bastelei. Isabella (7) erklärte das Himmel-und-Hölle-Spiel: Nach viermal switchen und der Wahl der Farbe Rot erfährt der Mitspieler: „Du bist eine Maus!“ Das Spiel bastelten die Erstklässler mit ihren Gästen. „Man braucht dafür eine Schere, Papier und Farbe“, erläuterte Norah.

Die Kinder der Parallelklasse betreuten das Dosenwerfen und Wikingerschach, die Klassenlehrerin der zweiten Klasse beaufsichtigte das „Nägel-in-den-Balken-Schlagen“. Außerdem im Angebot: Slackline, eine riesige Version von „Vier gewinnt“ und viele schöne Wurfspiele auf Holzfiguren. Bei strahlendem Sonnenschein war natürlich auch Hochbetrieb auf den Spielgeräten des Schulhofs.

In der Cafeteria verkauften die Mitglieder des Schulvereins frisch gebackene, von Müttern gespendete Kuchen. Der Erlös fließt in Projekte, die das Schulleben unterstützen. Auch die Schülervertretung hatte eine Aktion zugunsten der Schule auf die Beine gestellt. Die Klassensprecher der zweiten bis vierten Klassen hatten eine Tombola organisiert, die sich unter den Besuchern großer Beliebtheit erfreute.

Die Neunjährigen Pit und Niclas verkauften Lose, für zwei Euro das Stück. „Das Geld ist für einen neuen Toberaum für die Freizeit“, erklärt Niclas. Das wurde auf einer der zweimonatlich stattfindenden SV-Sitzungen demokratisch beschlossen. Die Preise waren Spenden von Firmen. Die attraktiven Preise, von der Dartscheibe über die Spardose bis zum Fußball, erfreuten sich großer Beliebtheit und sorgten für lange Schlangen am Tombola-Tisch.

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