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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 05:49 Uhr

Zäsur : Dorfabend zieht ins POMM 91 um

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auf einen großen Umbruch bereitet sich die Ahrenloher Dorfgemeinschaft vor. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte muss sie den beliebten Dorfabend, den kulturellen Höhepunkt des Jahres im Ort, verlegen und auch neue Probenräume beziehen.

shz.de von
erstellt am 20.Okt.2014 | 21:26 Uhr

Bei der liebevoll vorbereiteten Show mit Musik, Tanz und Theater stehen traditionell alle Generationen auf der Bühne. Gemeinsam beweisen sie an zwei Abenden ihr kreatives Potenzial.

Seit den 1970er-Jahren richteten die Ahrenloher dieses Fest jährlich in Krögers Gasthof aus. Doch zum Jahresende stellen die Wirte Nicola und Heinz Münster den Saalbetrieb ein. Den 39. Dorfabend wird die muntere Truppe daher am Freitag und Sonnabend, 13. und 14. März 2015, in der Altentagesstätte POMM 91 ausrichten. Das beschloss der Ausschuss der Gemeinschaft kürzlich. Gleichzeitig fällt der wichtigste Probenraum weg. Bisher übten die Kinder, die Theatergruppe und der Chor Moorhuulers in der Alten Schule. Dort lagerten auch die Kulissen. Das Gebäude ist aber entkernt worden und soll ab Sommer saniert werden. Die Gemeinschaft wird es auch für den Dorfabend 2016 nicht nutzen können. Andrea und Joachim Hatje stellten daher ihre Diele für die Theaterproben zur Verfügung. Die anderen Gruppen werden sich in der neuen Feuerwache auf den großen Auftritt vorbereiten.

Die zentrale Lage des POMM 91 bringt eine weitere Einschränkung mit sich: Die Gesellschaft darf bloß noch bis 1 Uhr feiern – und das nur aufgrund einer Ausnahmegenehmigung. Der Beginn des Festes soll daher am Sonnabend um eine Stunde auf 18 Uhr vorverlegt werden. Ansonsten hätten die Besucher nach dem Bühnenprogramm nur zweieinhalb Stunden lang tanzen können. „Das wäre mir zu wenig“, sagte der Vorsitzende Frank Steckmeister.

Auch die Bewirtung durch das Team von Krögers Gasthof fällt weg. Der Ausschuss führt bereits Gespräche mit einer Gruppe, die für diese Aufgabe geeignet wäre.

Der Vorteil des Umzugs: Die Bühne im POMM 91 ist größer. Steckmeister ist sich sicher: „Es wird anders schön.“

Angesichts der anstehenden Umbrüche begrüßte er es, dass der Ausschuss ihn für zwei weitere Jahre im Amt bestätigte. „Hinsichtlich des Dorfabends ist es wichtig, dass wir Kontinuität haben“, sagte Steckmeister. Nach der Wahlperiode wäre er aber bereit, das Amt abzugeben.

Das POMM 91 wollen die Aktiven am 4. November unter die Lupe nehmen.

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