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Entwicklung : Dorf baut Betreuungskapazitäten aus

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Fraktionen in der Gemeindevertretung haben den Weg frei gemacht für die Erweiterung der DRK-Kindertagesstätte Birkenhorst. Geplant ist ein Anbau, in dem weitere zehn Krippenplätze entstehen sollen. Der Zeitpunkt ist im Hinblick auf die Dorfentwicklung ideal: Die Gemeinde bemüht sich um die Realisierung weiterer Baugebiete. In naher Zukunft könnten mindestens 40 zusätzliche Bauplätze entstehen.

shz.de von
erstellt am 09.Apr.2014 | 18:43 Uhr

Wenn Bürgermeister Jürgen Neumann über die Geburtenraten in seinem Dorf spricht, veranschaulicht er die Zahlen gerne: „Wir haben sonst maximal 20 Bäume jedes Jahr im Babywald gepflanzt. In diesem Jahr rechne ich mit bis zu 25.“ Es tue sich was in Sachen Bevölkerungswachstum, so der Chef der Gemeindevertretung. Dem will das Dorf jetzt Rechnung tragen, die Zahl der bislang 70 Betreuungsplätze im Kindergarten, zehn davon sind Krippenplätze, soll um weitere zehn aufgestockt werden. Auch sie bleiben den Kindern im Alter von einem bis drei Jahre vorbehalten.

Bislang werden Investitionskosten in Höhe von 326000 Euro einkalkuliert, die Hälfte, so die große Hoffnung der Heistmer Politiker, könnte durch Landes- und Kreismittel finanziert werden. Architektin Ute Bargmann plant einen Anbau direkt neben dem Haupteingang auf einer Wiese, die jetzt noch reines Spielgelände ist.

Die Elementargruppe, deren Raum dann in direkter Nachbarschaft liegt, wird in andere Räumlichkeiten umziehen, den Platz für die kleinsten Betreuungskinder frei machen. „Wir möchten gerne alle Krippenkinder in einem Bereich haben, das empfinden auch die Eltern als ideal“, sagte Jürgen Neumann.

Jetzt wartet die Gemeinde noch darauf, dass das DRK als Träger ihr die Rechnung aufmacht. Zu schätzen sind die jährlichen Kosten für zwei weitere Erzieher oder Erzieherinnen sowie für den erweiterten Betrieb. „Wir müssen wissen, was da auf uns zukommt“, so Neumann. An der grundsätzlichen Entscheidung wird sich mutmaßlich allerdings kaum etwas ändern.

Dazu wächst die Gemeinde in den kommenden Jahren voraussichtlich zu stark.

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