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Jahresversammlung : Doppelwechsel an der TSV-Spitze

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Generationswechsel beim TSV Heist. Nicht nur der Vorsitzende Hans-Werner Behncke gab sein Amt während der Jahresversammlung ab. Dies hatte er angekündigt und mit Stefan Krüger (45) auch einen Nachfolger präsentieren können. Behncke stand elf Jahre an der Spitze des TSV.

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erstellt am 23.Feb.2012 | 20:58 Uhr

Während der Versammlung im Holsteiner Hof gab es einen Doppelwechsel, weil die 2. Vorsitzende Ingrid Janssen sich nicht wieder zur Wahl stellte. Sie engagierte sich zehn Jahre auf diesem Posten. Mit Nicole Weber (24) hatte der Vorstand einen Nachfolgevorschlag parat. Die beiden Neuen wurden einstimmig bei eigener Enthaltung gewählt.

Bestätigt wurde die 1. Kassenwartin Heike Ebert und der 2. Schriftführer Bodo Hagen. Karen Hennigs wurde Beisitzerin im Ehrenrat für Hans-Herbert Rehm. Der Vorsitzende zog eine Bilanz der vergangenen Jahre. „Gut aufgestellt“ sei der TSV heute, so Behncke, was die Mitglieder, die Sportarten und das Finanzielle betreffe. Die Grote-Erbschaft ist „unser Rückhalt“, mit den Einnahmen komme man aus. Die neue Sporthalle habe der TSV mitfinanziert. Als Folge des Neubaus konnten Sportarten etabliert werden. Rund 800 Mitglieder hat der TSV.

„Anfangs war es schwer, etwas zu verändern“, erinnerte sich Behncke. „Dann lief es gut.“ Der Vorsitzende würdigte nicht nur das hohe Engagement der Vorstandsmitglieder, sondern auch den Willen der Mitglieder sich einzubringen. Sein Rat an die Nachfolger: „Immer auf dem Teppich bleiben.“

Stefan Krüger und Nicole Weber stellten sich den Anwesenden kurz vor. Der neue Chef lebt seit elf Jahren in Heist, hat Volleyball für Erwachsene ins Leben gerufen und ist dort Spartenleiter. Der Bankkaufmann war außerdem Kassenprüfer des Vereins. Krüger sagte, er sei bereit zum Gespräch mit den Mitgliedern, wolle sich Wünsche und Kritik anhören. Nicole Weber hat sich als Übungs- und Spartenleiterin bei den Turnern engagiert. Von Beruf ist sie Einkäuferin im Weinversandhandel.

Auf die veränderte Situation an der Vereinsspitze mit jüngeren Berufstätigen hat der neue Vorstand mit dem Vorschlag einer Satzungsänderung reagiert. Zukünftig könnte ein dritter Vorsitzender gewählt werden. So würde sichergestellt, dass bei wichtigen Treffen genügend Vorstandsmitglieder anwesend seien, so Krüger. Nach einer ausführlichen Diskussion wurde die Satzungsänderung mehrheitlich abgesegnet.

Ärger über den Schmutz in der Sporthalle: Für richtigen Ärger während der Jahresversammlung des TSV Heist sorgte der Zustand des Bodens sowie die Sauberkeit in den Umkleideräumen in der neuen Halle. Um beides ist es nicht zum Besten bestellt, waren sich die Sportler einig. Per Unterschriftenaktion und Antrag wurde der Vorstand aufgefordert, auf Besserung zu drängen.

Denn glatt und schlüpfrig ist der Boden. Schon zwei Sportverletzungen hatte es deswegen gegeben. Kurz nach der Eröffnung der Halle gab es diese Probleme noch nicht. In der Holmer Halle, in der der gleiche Boden verlegt worden war, gibt es diese Schwierigkeiten auch nicht.

Als Verursacher des glatten Bodens machten mehrere Sportler die Reinigungsfirma aus, die nicht ordentlich den Boden putzen würde. Aktive berichteten, dass sie den Untergrund vor dem Training aufwischten, um sicher Sport treiben zu können. Bei Jugend-Fußballturnieren am Wochenende mussten Eltern die Halle vorher inspizieren, ob wirklich alles in Ordnung ist. Es fehlte etwa Toilettenpapier.

Schon vielfach hat sich der TSV-Vorstand mit den Zuständen in der Sporthalle beschäftigen müssen, erklärte der scheidende Vorsitzende Hans-Werner Behncke. „Man muss der Firma nachweisen, dass nicht ordentlich gereinigt wird“, sagte er.

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