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Uetersener Nachrichten

12. Dezember 2017 | 23:05 Uhr

Jazz-Konzert : Dixie und Boogie auf einer Bühne

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die deutsche Jazz-Hauptstadt ist zwar bekanntermaßen Hamburg, doch auch in Uetersen treten hochkarätige Musiker der Szene auf. Mit den Alabama Hot Six, Matthias Schlechter und Jochen Reich standen in der kleinen Stadthalle nun beim „Dixie meets Boogie“-Konzert schon zum dritten Mal begnadete Jazzmusiker auf der Bühne.

shz.de von
erstellt am 29.Feb.2016 | 20:39 Uhr

Die „Alabama Hot Six“ bestehen aus Bandleader Gunnar Thielemann (Trompete und Gesang), Jörg Hohmann (Posaune und Gesang), Peter Gallitzki (Klarinette und Saxophon) Frank Wagner (Kontrabass), Gerd Kosakowski (Banjo und Gitarre) und Christian Hirschbrich (Schlagzeug). Bereits seit Anfang der 80er Jahre spielen die sechs Musiker gemeinsam Dixieland-Jazz. Sie eröffneten den Abend mit ihrer Erkennungsmelodie „undecided“ (zu Deutsch: unentschlossen). „Das ist man in unserem Alter ja nicht mehr so oft“ scherzte Sänger Gunnar Thielemann.

Zwar sind die Alabama Hot Six in Uetersen beheimatet, treten aber auch häufig im Hamburger Cotton Club auf. Auch am Hamburger Jazzmarathon nahmen sie bereits teil. Das Uetersener Publikum in der Stadthalle begeisterten sie mit einer Mischung aus schnellen und ruhigen Titeln. Besonders für ihre Interpretation des Stückes „Runnin’ Wild“, das bereits von der Stilikone Marylin Monroe gesungen wurde, erntete die Band tosenden Applaus.

Für eine gehörige Portion Boogie Woogie sorgten Pianist Matthias Schlechter und Schlagzeuger Jochen Reich. Die beiden sind große Berühmtheiten der Hamburger Musikszene. Beide Bands spielten jeweils 40-minütige Sets im Wechsel. Zum krönenden Abschluss des Abends trafen sich alle Musiker zu einer Session auf der Bühne, um vier Stücke gemeinsam zu spielen.

Wie die ausverkaufte Stadthalle bewies, fand dieser musikalische Hochgenuss großen Anklang. 140 Karten gingen im Vorverkauf über den Tresen, an der Abendkasse konnten nur noch wenige Restkarten erstanden werden.

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