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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 22:55 Uhr

Bürgerservice : Direkter Draht

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In großen Lettern steht die Nummer 115 auf dem Banner über dem Eingang der Kreisverwaltung in Elmshorn an der Kurt-Wagener-Straße 11. „Manch einer denkt, das sei unsere Hausnummer“, scherzt Pressesprecher des Kreises und 115-Projektleiter Marc Trampe. Dabei steckt hinter diesen Zahlen viel mehr. Bürgerinnen und Bürger erhalten seit einem halben Jahr im Kreisgebiet unter der Telefonnummer 115 kompetente Auskünfte zu den häufigsten Verwaltungsdienstleistungen, unabhängig welche Behörde für sie zuständig ist.

Wer sich also fragt, welche Unterlagen man für die Beantragung eines Reisepasses braucht und welche Kosten dabei auf einen zukommen, kann ganz unabhängig vom Wohnort die 115 anrufen und eine Antwort erwarten. Genauso verhält es sich bei Fragen zu Elterngeld oder Führerschein. Durch ein spezielles Wissensmanagementsystem können die Mitarbeiterinnen Auskünfte zu verschiedensten Anfragen geben.

Die Nummer ist von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Die Verwaltung hat mit der Einrichtung dieser Hotline mehrere Versprechen abgegeben. 75 Prozent der Anrufe werden innerhalb von 30 Sekunden angenommen und eine Erreichbarkeit von 90 Prozent wird garantiert. Weiter sollen mindestens 65 Prozent der Anrufe fallabschließend beantwortet werden. Das bedeutet, dass die Frage des Anrufers komplett beantwortet wird. Sollte dies einmal nicht möglich sein, wird das Anliegen innerhalb von 24 Stunden mit einer Rückmeldung erledigt.

„Die 115 ist eine beispielgebende Kooperation zwischen den Kommunen und dem Kreis, von der die Bürgerinnen und Bürger direkt profitieren. Die 115 sorgt für einen direkten Draht zu der Behörde“, sagte Landrat Oliver Stolz anlässlich der Einrichtung. Kreisverwaltung und Kommunen wollen zwei Jahre lang probieren, wie es mit der Behörden-Service-Telefonnummer läuft. „Natürlich können wir den Bürgern den Behördengang selbst nicht abnehmen“, so Marc Trampe, „doch mit der 115 wurde eine leicht zu merkende Nummer geschaffen, die bestmögliche Unterstützung gibt“. Einzig die Bewohner der Gemeinde Bönningstedt und der Stadt Schenefeld bilden im Kreisgebiet noch eine Ausnahme. Da die 115 nach Vorwahlnummern in das jeweilige Servicecenter geroutet wird, erhalten die Bürger die Auskünfte aus der Stadt Hamburg. Doch hier stehe man in enger Verbindung mit den Kollegen der Hansestadt, um allen Kreis Pinnebergern einen bestmöglichen Service bieten zu können, versicherte Marc Trampe.

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erstellt am 19.Jun.2012 | 21:16 Uhr

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