Max und Moritz in concert : „Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich“

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Einem „Klassiker des deutschen Humors“ wollen Doritha Schwier (Sopran), Claudia Brandenburger (Mezzosopran), Christoph Clausen (Bariton), Wolfgang Anton (Viola d’amore und Viola pomposa) und Simon Dehmel (Sprecher) demnächst auf der Bühne der Museumsscheune Langes Tannen huldigen: Wilhelm Busch. Ihn oder vielmehr sein Werk „Max und Moritz“ hat der Heistmer Musiker Wolfgang Anton vertont und freut sich nun darauf, diese Geschichte einem exklusiven Publikum am 28. Oktober nahezubringen.

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16. Oktober 2012, 21:13 Uhr

Denn die Plätze sind rar in der Scheune. Mehr als 120 Stühle können nicht gestellt werden, da heißt es schnell zuzugreifen und am besten vom Kartenvorverkauf Gebrauch zu machen. Zehn Euro kosten die Tickets und können bei Nadine Fehlberg von der Stadtverwaltung Uetersen reserviert werden. Sie ist telefonisch unter 04122/714372 zu erreichen. Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren, bezahlen keinen Eintritt.

Wie kam es zu der Vertonung dieses Busch-Klassikers? Wolfgang Anton erzählt: „Vor einigen Jahren gab ich in Neuendeich ein Konzert. Dabei wurde ein Teil der Struwwelpeter-Gedichte aufgeführt, die ich für Sopranstimme und Viola d’amore vertont hatte. Einmal versprach sich die Veranstalterin und meinte ‘Max und Moritz’ hätten wir gespielt. Ich stellte das natürlich sofort richtig. Aber beim nachträglichen Überlegen über diesen Versprecher fragte ich mich: warum sollte ich nicht auch Max und Moritz vertonen? Ich begann sofort mit der Arbeit. . .“

Die Komposition für Viola d’amore (das Instrument hat klangliche Möglichkeiten wie kein anderes Streichinstrument), Viola pomposa, zwei begleitende Singstimmen (Sopran und Mezzosopran) und Bass-Bariton wird von 19 Uhr an zu hören sein. Die beiden alten Instrumente können am Ende des Konzertes von den Zuhörern aus der Nähe besichtigt werden. Wolfgang Anton verspricht, Fragen gerne zu beantworten.

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