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Doppeltes Jubiläum gefeiert : Dieses Museum ist ein Segen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Ortsgeschichte wird nicht nur im Kloster lebendig. Auch die Uetersener Museenlandschaft ist gespickt mit Zeugnissen vergangener Jahrhunderte. Eines dieser Museen befindet sich an der Parkstraße, es ist das Stadt- und Heimatgeschichtliche Museum in Trägerschaft des Vereins „Historisches Uetersen“. Der Verein wurde 1975 gegründet, die Museumsräume in der Werkstatt der früheren Uetersener Stadtwerke gibt es seit 1995. Insofern kann in diesem Jahr ein Doppeljubiläum gefeiert werden.

Am Sonnabend erinnerte man sich während eines Empfangs in der Schulmensa an der Bleekerstraße zurück an die Anfänge, an das rasche Anwachsen der Anzahl der Ausstellungsstücke und an die vielen Befürworter und Wegbereiter. Es wurde gesammelt, was thematisch passte. Den Wandel der Zeit vor Ort widerzuspiegeln, das war und ist Kernaufgabe des Museums an der Parkstraße.

Am Sonnabend wurde diesbezüglich die gesamte Kompetenz deutlich, die nach wie vor auf ehrenamtlichen Schultern ruht.

Bürgermeisterin Andrea Hansen zollte den Museumsmachern dafür Anerkennung und Respekt. Uetersen sei eine geschichtsbewusste Stadt. Die Vereinsmitglieder seien ein Segen für die Gemeinschaft, lobte Andrea Hansen die Taten der Museumsmacher. Den Dank des Kreises überbrachte Kreispräsident Burghard E. Tiemann, der zudem eine Urkunde überreichte. Dieter Günther von der Historischen Sammlung Haselau gratulierte als „Nachbar“ und erinnerte daran, dass viele Museen, so auch das Uetersener, aus Platzgründen nicht alle Schätze zeigen könnten. Das kulturelle Erbe benötige mehr Raum.

Elsa Plath von der Arbeitsgruppe Klostertage im SHHB-Ortsverein „Ueterst End“ schenkte dem Museum alte Landkarten aus dem 16. Jahrhundert in digitalisierter Form, so genannte „Pinneberger Landtafeln“.

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erstellt am 20.Sep.2015 | 17:16 Uhr

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