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Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 17:16 Uhr

„Dieses Kind muss leben“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ihren 17. Geburtstag hat Inna Magura vor Kurzem gefeiert, doch weiß sie nicht, ob es den nächsten geben wird. Die junge Ukrainerin ist an Leukämie erkrankt. Nach mehreren, zwischenzeitlich erfolgreichen Behandlungen gibt es jetzt nur noch eine Hilfe.

shz.de von
erstellt am 05.Mär.2012 | 21:22 Uhr

„Nun kann nur noch eine Knochenmarktransplantation das Leben von Inna retten“, berichtet Rolf Heidenberger, Initiator von „Appen musiziert“. „Ansonsten stirbt ein Kind! Das wollen und müssen wir alle verhindern!“ Er ruft zu Spenden für die Operation auf. Über Eberhardine Seelig aus Neumünster erfuhr er von dem Schicksal der Ukrainerin. Sie kümmert sich um krebskranke Kinder aus dem Umkreis des Unglücksreaktors Tschernobyl. Unter anderem holt Eberhardine Seelig sie zur Erholung nach den Therapien nach Deutschland. Dabei machen die Kinder und Jugendlichen auch Station in Appen. Der Almthof, das örtliche DRK und Appen musiziert ermöglichten schon mehrfach den Ukrainern einen unbeschwerten Tag auf dem Bauernhof. 2011 war auch Inna Magura unter den Gästen auf dem Appener Almthof. Sie schien gesund, machte einen fröhlichen und optimistischen Eindruck. Damals lag ein langer Leidensweg hinter ihr. 2003 war sie an der Akuten Lymphatischen Leukämie erkrankt, kurz „ALL“ genannt. Es folgten Chemotherapie und eine Reha in Neumünster. 2010 kam die Krankheit zurück, konnte jedoch mithilfe von Strahlen- und Chemotherapie bekämpft werden.

Nun der erneute Rückschlag. „Nun kann eine Chemotherapie nicht mehr helfen“, berichtet Eberhardine Seelig. Einzig eine Knochenmarktransplantation bietet noch Aussicht auf Heilung. In der Ukraine gibt es jedoch keine Klinik, die sie durchführen könnte. Außerdem gibt es in dem osteuropäischen Land keine Krankenversicherung. Ihre Mutter Ludmilla sowie Inna leben von einem sehr geringen Einkommen.

Eberhardine Seelig suchte nach der Möglichkeit einer Operation in Deutschland. 290000 Euro sollte eine Knochenmarktransplantation kosten. Da schaltete sich Rolf Heidenberger ein. Der Motor von Appen musiziert kontaktierte Professor Dr. med. Nicolaus Kröger, Direktor der Interdisziplinären Klinik und Poliklinik für Stammzelltransplantation in Hamburg. Professor Kröger sagte sofort zu, Unterstützung zu leisten. „Nun benötigen wir maximal 150000 Euro, um Inna die Möglichkeit zur Heilung zu geben“, hofft Heidenberger. Er bittet um Spenden auf das Konto von „Appen musiziert“ mit dem Stichwort „Inna“, Kontonummer 3033339, Sparkasse Südholstein, Bankleitzahl 23051030. Spendenbescheinigungen können erstellt werden. u http://ukrainischekinderkrebshilfe.de/cms/

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