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Gemsmo : Diese Schule führt zielgerichtet zum Beruf

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auf die Praxis zielt der Unterricht an der Gemeinschaftsschule Am Himmelsbarg in Moorrege (Gemsmo) in starkem Maße. „Wir wollen, dass alle Schüler den Abschluss schaffen und nicht danach auf der Straße stehen“, sagte die Leiterin Karen Frers gestern gegenüber den UeNa. Zahlreiche Projekte bereiten die Kinder ab Klasse 7 auf die Berufsfindung vor.

shz.de von
erstellt am 16.Feb.2016 | 20:38 Uhr

Ihre inhaltliche Ausrichtung stellte die Schule bei einem Informationsabend für die Eltern künftiger Fünftklässler vor. Etwa 140 Besucher interessierten sich dafür. An Gruppentischen konnten sie Lehrern, Schülern, Sozialarbeitern, Müttern und Vätern ihre Fragen stellen. „Die Schüler und Eltern brachten die Informationen aus eigener Sicht ein, sodass man einen großen Überblick erhielt“, erläuterte Karen Frers. Den Übergang nach Klasse 10 zur Klaus-Groth-Schule in Tornesch stellte deren Oberstufenleiter Hartmut Meyer vor.

Der Vorteil der Moorreger Gemeinschaftsschule besteht nach Ansicht von Karen Frers in der überschaubaren Größe. „Die Kollegen arbeiten untereinander und mit den Eltern eng zusammen“, betonte sie. Väter und Mütter würden in Entscheidungsprozesse stark einbezogen. „Das Weggleiten von Schülern, das es in großen Systemen gibt, kommt bei uns nicht vor“, versicherte die Schulleiterin.

Eine hohe Bedeutung komme zudem der Präventionsarbeit und der Gemeinschaft in der Schülerschaft zu. „Rücksicht und den fairen Umgang miteinander halten wir ganz hoch“, sagte Karen Frers.

Dieser Zusammenhalt zeigte sich beim Tag der offenen Tür, den etwa 100 Viertklässler der Grundschulen in Moorrege, Uetersen, Heist, Holm, Haseldorf, Hetlingen, Appen und Wedel besuchten. Die Lehrer boten Schnupperunterricht in Französisch, Kunst, Physik und Sport an. Katja Wolff leitete die Kinder bei Versuchen an. Sie sollten mit einem Fön einen Tischtennisball in der Schwebe halten. Ein Luftballon pustete sich wie von Geisterhand auf, als sie ihn über die Öffnung einer Flasche stülpten und diese in heißes Wasser stellten. Gudrun Schürmann brachte den Kindern bei, sich auf Französisch zu begrüßen. Im Bereich Kunst bastelten die Besucher Karten mit dem Schullogo – einer Fledermaus.

Dieses Motiv ziert auch die Produkte der Schülerfirma „Veipod“, die die Zehntklässler Tobias Hecht und Jonas Hanl vorstellten. Zusammen mit Jannik Wenzel und Nick Fischer verkaufen sie mit dem Schullogo bedruckte Kleidung. Tobias und Jonas arbeiten seit dem vergangenen Schuljahr in der Firma mit. „Jetzt haben wir den Punkt erreicht, wo es richtig Spaß bringt“, sagte Jonas.

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