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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 06:41 Uhr

Uraufführung : Diese Missa hat es in sich

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Da haben sie sich aber etwas vorgenommen, die 40 Kirchenmusiker, die am Freitag, 24. Februar, die Missa „Stilles Geschrei“ von Benjamin Scheuer (25) uraufführen wollen. Das Werk für Chor, Solisten und Instrumentalensemble (inklusive Schlagzeug) wird von 20 Uhr an in der Blankeneser Kirche am Mühlenberger Weg zu hören sein.

shz.de von
erstellt am 12.Feb.2012 | 21:55 Uhr

Wer diesen weiten Weg scheut, muss sich zwei Tage länger gedulden. Denn dann wird „Stilles Geschrei“ von 17 Uhr an in der Klosterkirche aufgeführt. Karten können von sofort an im Kirchenbüro der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Uetersen „Am Kloster“ erworben werden. Sie kosten 15 Euro, ermäßigt zehn Euro. Kreiskantor Eberhard Kneifel spricht von einer „sportlichen Aufgabe“, die es zu meistern gelte. So sei das Werk alles andere als einfach und daher für alle Beteiligten eine große Herausforderung, der man sich aber gerne stelle. Er sei nicht nur auf die Konzertabende selber, sondern schon jetzt auch auf die Rückmeldung von Publikumsseite gespannt. In die Komposition einbezogen wurden Gedichte der 2003 verstorbenen Theologin Dorothee Sölle. Dirigent der Konzerte ist Cornelius Trantow, Professor der Hochschule für Musik und Theater.

Die Missa bildet den Auftakt von 100 Konzerten im Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein, die unter der Überschrift „Messe 2012 – ein Fenster zum Himmel“ zusammengefasst wurden. Schließlich befindet sich die gesamte Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) im Jahr der Kirchenmusik.

Während der einzelnen Konzerte, davon alleine zwölf in Uetersen, dreht sich alles um das Thema „Messe“. Der Begriff kennzeichnet den liturgischen Ablauf von Gottesdiensten und entspricht zugleich der wohl wichtigsten Gattung der Kirchenmusik.

Das Programm gibt es in gedruckter Fassung oder auch online unter „www.messe-2012.de“. Die Hefte können im Kirchenbüro an der Jochen-Klepper-Straße abgefordert werden. Zudem liegen sie in der Klosterkirche aus.

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