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Stadtwerke Tornesch : Die Zukunft mit E-Autos im Blick

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Bundesregierung hat das Ziel verkündet, bis 2020 eine Million Elektroautos auf die Straßen zu bringen. Doch der Absatz der klimafreundlichen Autos hinkt den Ambitionen hinterher. Anfang 2015 waren laut Verband der Automobilindustrie nur rund 25300 Elektroautos unterwegs. Vor allem die hohen Anschaffungskosten und die geringe Reichweite stellen sich als Problem dar. Und auch, dass es kein flächendeckendes Netz mit Ladestationen gibt.

shz.de von
erstellt am 16.Nov.2015 | 18:24 Uhr

Die Stadtwerke Tornesch, selbst Nutzer eines E-Nissans, der 2016 durch einen BMW i3 ersetzt werden soll, haben sich auf die Fahnen geschrieben, das CO2-freie Autofahren in Tornesch und Umgebung zu fördern. Sie engagieren sich beim Ausbau des Ladesäulennetzes in Tornesch.

„Wer mit seinem Elektroauto nach Tornesch kommt, muss keine Angst haben, dass seinem Fahrzeug hier der Strom ausgeht“, betonen die Stadtwerkegeschäftsführer Bürgermeister Roland Krügel und Holger Neubauer. Auf einem Parkplatz vor dem Rathaus und vor dem Kundenbüro der Stadtwerke an der Esinger Straße wurde jeweils eine Ladesäule aufgestellt. Eine weitere Station ist im Gewerbegebiet Business-Park Oha in Autobahnnähe vorgesehen.

„Neben der Umstellung unserer Energieprodukte auf 100 Prozent Ökostrom und Ökogas gehen wir unseren Weg in Richtung Zukunft zielorientiert weiter. Elektro-Mobilisten können nun bei uns grünen Strom tanken“, so Holger Neubauer. Entschieden haben sich die Stadtwerke für das offene ElektromobilitätsMarktmodell eRoaming. Es bietet Elektroauto-Fahrern die Möglichkeit, an allen Ladestationen Fahrstrom zu beziehen. „Vorteil dieser Ausführung ist ein integriertes elektronisches Abrechnungssystem und eine Smartphone-App für die Ladestationen“, so Holger Neubauer.

Über die App e-kWh und einen Autostrom-Vertrag geben die Stadtwerke ihren Kunden weitere Vorteile: ohne Bargeld oder Kreditkarte an 1500 Ladepunkten in Deutschland Strom tanken, minutengenaue Abrechnung des Ladevorgangs automatisch durch die Stadtwerke Tornesch, einfaches und sicheres Laden bis zu 11 kW, automatische Steckerverriegelung.

An den Tornescher Ladestationen, die nun über eRoaming Elektro-Mobilisten angezeigt werden, können jeweils zwei Fahrzeuge gleichzeitig Strom ziehen. „Wir sehen es als Aufgabe eines Energieversorgers an, die Elektromobilität zu fördern“, so Holger Neubauer. Mit drei Ladestationen verteilt im Ort nimmt Tornesch einmal mehr eine Vorreiterrolle ein. Für die Verwaltung steht bereits seit mehreren Jahren ein E-Fiat 500 zur Verfügung. Auch er wird im kommenden Jahr durch einen i3 ersetzt.

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