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Fit werden für das Leben : Die Zukunft kann kommen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am 3. Juli wird der zehnte Jahrgang an der Rosenstadtschule ins Leben entlassen. Mit dem Abgangszeugnis der Realschule. Schule ist ein wenig kompliziert geworden. Innerhalb der vergangenen fünf Jahre hat es zwei Paradigmenwechsel gegeben, die dazu geführt haben, dass an der Uetersener Mittelschule derzeit drei Schulformen existieren: die auslaufende Realschule (Klassenstufe zehn), die Regionalschule (Klassenstufen sechs bis neun) und die Gemeinschaftsschule (Klasse fünf). Doch dass es sich in der Praxis um eine einzige Schule handelt, wird an übergreifenden Regelungen deutlich wie der Vorhabenwoche, die für alle Schüler gilt.

shz.de von
erstellt am 13.Feb.2015 | 21:20 Uhr

Vorhaben, das sind Schwerpunkte, mit denen sich die Mädchen und Jungen vertieft auseinandersetzen müssen. Die Fünftklässler lernen Methoden zum selbstständigen Lernen kennen, die sechsten Klassen befassen sich mit dem alten Ägypten, während sich die Mädchen und Jungen der siebten Klassenstufe mit dem ÖPNV (Busse & Bahnen im HVV) beschäftigen. So lernen sie Fahrpläne richtig zu lesen und zu verstehen. In Klasse 8 sind die USA das beherrschende Thema der Vorhabenwoche, während es für Neuntklässler heißt, die Arbeitswelt im Praktikum kennenzulernen.

Und der zehnte Jahrgang? Der hat so viel „Input“ erfahren, dass er die Klippen des Lebens sicher umschiffen kann. Zumindest in der Theorie. „Fit for life“ kennt jedoch noch andere Facetten als Deutsch, Mathematik oder Englisch. Fit werden für das Leben – dazu gehören auch Umgangsformen des gesellschaftlichen Lebens.

Und die erlernen die zehnten Klassen Jahr für Jahr konzentriert in der Tanzschule Wiebke Buck. Und auch der Abschlussball soll keine Hürde darstellen. Der Lansamer Walzer und der Disco Fox gehören daher ebenfalls zum Crashkurs dazu. Wie fordere ich zum Tanzen auf? Wie bewege ich mich auf dem Parkett. Welche Hygieneregeln sollten beachtet werden? In der Tanzschule wurde alles beantwortet, sogar der richtige Krawattenknoten war Thema.

Schick in Schale geschmissen hatten sich die Schü..., die jungen Damen und Herren, sodass sie sichtlich eine Freude waren für die anwesenden Lehrkräfte und Schulleiter Wolfgang Balasus, der die 16- und 17-Jährigen in seiner kurzen Ansprache ebenfalls als Damen und Herren bezeichnete.

Und wer den Rektor kennt, der weiß, dass dieser immer ein passendes Zitat auf den Lippen hat. Gestern sagte er: „Höflichkeit ist wie ein Luftkissen – viel ist nicht drin, aber es mildert die Stöße im Leben ganz erheblich.“

Wiebke Buck sprach von einem ausgesprochen angenehmen und interessierten Jahrgang, mit dem man gut hätte arbeiten können.

Wie höflich die Schüler sind, zeugte auch von einem Geschenk an die Tanzlehrer der Schule, überreicht von Mitgliedern der SV.

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