Filmpremiere : Die Zombies waren los

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Nichts für schwache Nerven ist der Amateurfilm „Die Zombiejäger“, der kürzlich im Burg-Kinocenter zu sehen war. Ingo Frenzel von den Deichpiraten hatte die Idee für diesen Streifen, dessen Realisierung allerdings mehrere Jahre benötigte. Alle Darsteller haben einen bürgerlichen Beruf. Daher war es ihnen nur möglich, am Wochenende zu drehen. Und dann musste es noch mit dem Wetter passen. Endlich war alles im Kasten. Es folgten die obligatorischen „Restarbeiten“ wie Schnitt und Nachvertonung und schließlich die bange Frage: Wird der Film auf das erhoffte Interesse stoßen? Das Genre „Horror“ zieht eigentlich immer. Dass es am Ende eine Art Horror-Komödie geworden ist, sei, so Regisseur Ingo Frentzel, unbeabsichtigt gewesen, aber besitze durchaus seinen Reiz.

shz.de von
29. Oktober 2012, 21:03 Uhr

Das befand auch das Publikum, welches sich sehr zahlreich im Kino einfand, um zu erfahren, ob das, was ihnen bereits zu Ohren gekommen war, der Wahrheit entsprach. Und die Erwartungen wurden mehr als nur erfüllt. Dafür sorgten auch etliche, die als Zombies verkleidet ins Kino kamen und dem Ganzen dadurch einen weiteren Kick bereiteten.

Der Film selber war kurzweilig. Einer Actionszene folgte die nächste. Am Ende der vielen Zombiejagden stand allerdings fest, dass sich die Gestalten, die sich zeitgleich mit einem Meteoriteneinschlag über Uetersen hinaus ausgebreitet hatten, nicht zu stoppen waren. Selbst auf die andere Elbseite hatten sie sich vorgewagt. Der Versuch, sie im alten Elbtunnel aufzuhalten, misslang.

„Wir konnten ungehindert im alten Elbtunnel drehen. Dafür sind wir den Behörden sehr dankbar“, so Frenzel, der zudem allen am Film Mitwirkenden dankte. Nach der Premiere war noch lange nicht Schluss. Die Nacht begann schließlich erst. Bis zum frühen Morgen wurde der Erfolg gefeiert, natürlich nach zünftiger Halloween-Art. An dieser Party nahmen viele Premierengäste teil. „http://www. cloudandbearvideomusik.de“.

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