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Amtsdirektor : Die Zahl der Befürworter wächst

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nach Appen und Neuendeich haben sich in der vergangenen Woche auch die Groß Nordender Gemeindevertreter für eine hauptamtlich geführte Amtsverwaltung ausgesprochen. Damit wird die Gruppe derer, die sich einen Amtsdirektor an der Moorreger Amtsverwaltungsspitze wünschen, immer größer.

shz.de von
erstellt am 03.Nov.2014 | 21:06 Uhr

Das einstimmige Votum von Alter Kommunaler Wählergemeinschaft (AKWG) und Gemeinschaft unabhängiger Bürger (GuB) war nach den Diskussionen der vergangenen Monate erwartet worden. Bereits seit etwa einem Jahr wird das Thema intern diskutiert, eine echte Kontroverse gab es nie. Bürgermeisterin Ute Ehmke (GuB) begrüßte die Entscheidung: „Wir müssen uns vollkommen unabhängig von derzeit handelnden Personen für die Zukunft gut aufstellen. Dazu gehört für uns ein Amtsdirektor an der Spitze des Amtes“, sagte sie.

Ähnlich sieht das GuB-Fraktionschef Klaus Wedde. „Mit einer hauptamtlich geführten Amtsverwaltung haben wir Gemeindevertreter nicht weniger zu tun. Eine Schwächung des Ehrenamtes sehen wir deshalb auch nicht. Aber wir brauchen eine effektivere Verwaltung“, sagte er.

Es sei einhellige Meinung im Gemeinderat, dass die Kommunen von einem Amtsdirektor profitierten. „Wir sehen, dass wir dann noch besser und reibungsloser arbeiten können“, so Wedde.

Geht es nach dem Finanzspezialisten der Gemeinde, gäbe es den neuen Verwaltungschef schon. „Es war unser Anspruch voranzugehen. Gerne hätten wir es als Gemeinde gesehen, dass das Amt Moorrege das erste im Kreis mit einem Amtsdirektor gewesen wäre“, sagte er. Nun habe das Amt Elmshorn-Land diese Pläne durchkreuzt. Zustimmung gab es auch von der AKWG. „Für uns ist dieser Schritt der richtige im Sinne einer professionelleren Amtsverwaltung“, sagte Fraktionssprecherin Karen Voß. Vorgestellt worden war das Projekt von Frank Wulff, zweiter stellvertretender Leitender Verwaltungsbeamter, auch in der Heistmer Gemeindevertretung. Dort enthielt man sich jedoch jedes Kommentars und stimmt auch nicht ab.

Über die Reform entscheiden wird im Amtsausschuss, der am 21. November zusammentritt. Auf Antrag der Appener Gemeindevertretersitzung muss Amtsvorsteher Walter Rißler (CDU) das Thema auf die Tagesordnung setzen. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Neuendeicher Dörpshus.

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