IHK-Treffen : Die Wirtschaft „läuft rund“

Das Merkur-Treffen, eine Begegnung der Unternehmen aus Industrie und Handel mit Journalisten aus den Kreisen Pinneberg und Steinburg ist ein alljährlicher fester und gern wahrgenommener Bestandteil in der Agenda der ausrichtenden Industrie- und Handelskammer zu Kiel und deren Zweigstelle in Elmshorn.

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16. März 2014, 22:37 Uhr

In diesem Jahr hatte die IHK durchaus positive Trends für die Wirtschaftsaussichten der beiden Kreise an der Unterelberegion zu vermelden; lediglich die Verabschiedung des langjährigen und bei vielen sehr geschätzten IHK Hauptgeschäftsführers Jörn Biel in den Ruhestand trübte die durchaus muntere Stimmung bei deftiger Kost.

Jörn Biel (CDU), kurzfristig im Jahr 2009 sogar einmal Wirtschaftsminister des Landes, ist seit 1986 Geschäftsführer, seit 2006 Hauptgeschäftsführer der IHK.

IHK-Pressesprecher Michael Legband empfindet den Abschied von seinem obersten Chef wie viele der IHK-Mitarbeiter durchaus als schmerzlich: „Er ist einfach ein ganz feiner Kerl. Sozialisiert mehr durch den Sportverein als durch Politik, fördernd und fordernd und im Umgang mit Kunden sowie Mitarbeitern außerordentlich fair.“

Biel betonte in seiner Abschiedsrede, dass die Kreise Pinneberg und Steinburg wachstumsstarke Industrien besiedeln, es laufe „rund“ im südlichen IHK-Bezirk. Biel bedauerte, dass er während seiner Amtszeit nicht mehr die Fertigstellung der Autobahn A 20 und die Elbquerung bei Glückstadt erlebt habe, eine der drängendsten Forderungen der IHK: „Da haben uns ganze Politikergenerationen hängen lassen.“ Nötig sei ein kluges Baustellenmanagement, dass das möglich sei, habe die Sanierung der Rader Hochbrücke gezeigt. Verhalten optimistisch sei die IHK beim Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals. Die einzelnen Schritte dazu haben nebeneinander und nicht nacheinander zu geschehen, sonst sei der bis 2030 noch lange nicht fertig.

Für seinen Nachfolger Jörg Orlemann sei da eine ganze Menge zu tun. Der Elmshorner Zweigstellenleiter Paul Raab wies auf die Aufbruchstimmung in den beiden Kreisen hin, die seiner Meinung noch mehr kooperieren könnten, sprach aber auch ganz aktuell sein Beileid und Mitgefühl für die Hinterbliebenen und Opfer der Explosions-Katastrophe in Itzehoe aus. Wie schon Tradition beim Merkator-Treffen, stellte sich auch dieses Mal wieder ein Unternehmen vor. Geschäftsführer Dr. Matthias Seemann von der Capol GmbH erläuterte Konzept und Vermarktung des Elmshorner Betriebes, dessen Produkte im wahrsten Sinne des Wortes „in aller Munde“ sind. Capol stellt Glanz-Überzüge für Süßigkeiten und Trennmittel für Gelantineprodukte her, damit die nicht klebrig werden.

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