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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 05:07 Uhr

Märchen : Die Welt ein bisschen besser machen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zwei Jahre alt war der Sohn von Barbara Teßmer, da fragte sie sich, wie sie ihm beibringen kann, was ihr wichtig ist. Drei Jahre später ist aus diesem Gedanken ein Buch geworden. „Tetrakanza“ heißt es und ist ab 1. September im Buchhandel erhältlich. Barbara Teßmer ist Heilpraktikerin. Anders als die Schulmedizin fragt sie auch immer nach den Ursachen einer Krankheit. Eine erhöhte Schilddrüsenfunktion habe oft auch damit zu tun, dass der Mensch unter Druck stehe, erklärt die Haselauerin. Neben der spirituellen Heilkunst sind für die Heilpraktikerin also auch Gespräche wichtig.

shz.de von
erstellt am 29.Aug.2012 | 20:27 Uhr

„Gedanken und Einstellungen positiv gestalten“ ist damit ein wesentlicher Teil ihrer Arbeit. Wie sie dies bei dem kleinen Tijay, der Name stammt aus Australien, schaffen könnte, war nun die Frage. Da fiel ihr ein Buch der Gebrüder Grimm in die Hände. Ein Märchen wäre ein guter Weg, ihre Ideen zu transportieren.

Sie begann zu schreiben. Nachdem einige Seiten fertig waren, gab sie den Text einer Deutschlehrerin, die sie aus der Krabbelgruppe ihres Sohnes kannte. Die war begeistert und sorgte so bei Barbara Teßmer für einen Motivationsschub. Neue Ideen kamen und sorgten dafür, dass aus dem Text ein Buch wurde. Sie gab es einem befreundeten Journalisten und Herausgeber. Der bestärkte sie, also machte sie sich auf die Suche nach einem Verleger.

Doch die gestaltete sich schwierig. Niemand wollte das Werk veröffentlichen. Gespräche mit Jungautoren, die mit den gleichen Problemen kämpfen, stimmten sie auch nicht optimistischer. Dann gab es Kontakt mit der „Edition Winterwork“. Dort muss sie zwar die Druckkosten bezahlen, aber „alle Rechte bleiben bei mir.“ Anders als bei „Book- on-Demand“ ist es sofort über den Buchhandel oder Amazon erhältlich. Ein Lektor kümmerte sich noch einmal um den Text. Über die Wandsbeker Kunstschule wurde ein Illustrator gefunden. Drei Jahre dauerte der gesamte Prozess.

Und welche Ziele gibt es? „Drei Millionen Exemplare verkaufen“, sagt Barbara Teßmer und schiebt nach, das dies wohl eine Einstellung gleich eines Lottospielers sei, der auf den Jackpot hofft, wohl wissend, das es nur eine sehr kleine Chance gibt. Wichtiger ist ihr die Wirkung beim Leser. „Wenn ich nur die Seele eines Menschen berühren würde, wäre es toll.“

Nach dem das Buch fertig war, ist sie „in ein großes Loch gefallen.“ Doch nach und nach kamen neue Ideen. Und bei Erfolg wäre eine Fortsetzung oder sogar eine ganze Serie möglich. www.barbara-tessmer.de/41622.html

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