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Hohe Leistungsfähigkeit : Die Volkshochschulen als neue Integrationszentren

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Dass die Volkshochschulen eine Menge für die Weiterbildung tun, ist in unserer Gesellschaft schon angekommen. Dass sie aber auch immer mehr zu Integrationszentren werden, hat sich erst in den vergangenen Monaten entwickelt. Mit erstem Beispiel voran geht dabei die Volkshochschule Wedel, die nahezu den Fachdienst Integration der Stadt stellt. „Wir sind sehr gut in das städtische System eingebunden“, erzählt VHS-Leiter Peter Jochimsen. Zusammen mit Joachim Rose, dem Integrationsbeauftragten der Stadt, wurden alle Angebote in Sachen Grundbildung, Alphabetisierung und Weiterbildung auf das neue Integrationskonzept der Stadt Wedel abgestimmt. „Wir haben unzählige ethnische Gruppen hier im Hause. Unser Angebot bildet einen hohen Integrationsfaktor der Stadt ab“, so Jochimsen weiter.

shz.de von
erstellt am 18.Nov.2011 | 22:15 Uhr

Die Volkshochschule Wedel ist der Dreh- und Angelpunkt im Bereich Integration. „In einer Stadt mit gut 20 Prozent Migrationshintergrund ist unsere Arbeit unerlässlich“, sagt Peter Jochimsen, der aber auch gleichzeitig auf die Probleme in der täglichen Arbeit hinweist, die er dem SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Ernst Dieter Rossmann und dem Landtagskandidaten der Sozialdemokraten, Thomas Hölck bei einem gemeinsamen Treffen vortrug. So geht es wieder einmal ums Geld. Jochimsen wünscht sich einen gemeinschaftlichen Pakt für Grundbildung aus Bund, Ländern und Kommunen. „Wir müssen die Fragen der Zuschüsse klären, also welche Kosten von welchem Träger übernommen werden.“

Dr. Ernst Dieter Rossmann kennt die Problematik: „Es gibt derzeit zwischen Bund und Ländern eine Diskussion darüber, welche Angebote der Grundbildung und der Alphabetisierung zuzurechnen sind und welche der eigenen Weiterbildung. Diese Diskussion führt die Bundesregierung seit nunmehr schon sechs Monaten.“ Der Nachfrage nach Angeboten an der VHS tut das aber bislang keinen Abbruch.

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