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Uetersener Nachrichten

20. August 2017 | 06:38 Uhr

Die Urväter des Punk-Rock

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In den USA hat kaum eine andere Band den Stellenwert im Punk-Rock, wie die fünf Musiker von „Bad Religion“. In den 90ern hat die Formation mit ihren Alben die aktuelle Punk-Szene ansprechen können und Songs wie „21st Century (Digital Boy)“ und „Punk Rock Song“ scheinen bis zum heutigen Tag nichts von ihrer Relevanz eingebüßt zu haben.

Mit ihrer Musik haben „Bad Religion“ etwas geschafft, was nur wenigen anderen Punk-Bands jemals gelungen ist: Ihre Songs liefen im Radio und trotzdem war die Band jederzeit in der Underground-Szene beliebt. Gerade im Punk ist es schwierig, auch bei steigendem Erfolg einen positiven Ruf aufrecht zu erhalten. Dieser Spagat zwischen Mainstream und Szene ist „Bad Religion“ geglückt, da die Formation sich zu jedem Zeitpunkt treu geblieben ist und sich nicht dem Kommerz hingegeben hat. Mit dem selbst gegründeten Label „Epitaph Records“ haben die Musiker einen neuen Weg aufgetan, der im Jahre 1981 noch überaus ungewöhnlich war: Die meisten anderen erfolgreichen Bands zu diesem Zeitpunkt hatten große Plattenfirmen im Rücken, doch „Bad Religion“ haben den DIY-Gedanken mit dem eigenen Label bis ins letzte Detail ausgelebt.

Nach dem Album „True North“ ist bereits ein weiteres Album in Arbeit. Einige Songs davon kann man auf der aktuellen Tour bereits hören, obwohl das neue Album erst im kommenden Jahr herausgebracht werden soll. Gemeinsam mit der Tour soll das 30. Bühnen-Jubiläum der Formation gebührend mit den Fans gefeiert werden.

In Hamburg kann man „Bad Religion“ am Freitag, den 24. Juni, live erleben. Auch nach drei Jahrzehnten zählt die Formation nicht zu Unrecht zu den mitreißendsten Punk-Acts überhaupt. Beginn des Events ist um 19 Uhr und der Eintritt kostet 30 Euro im Vorverkauf. Als Support wurde für den Abend „Frank Carter“ bestätigt.

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erstellt am 23.Mär.2016 | 21:42 Uhr

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