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Neues Auto soll gekauft werden : Die „Uetersener Tafel“ sucht neue Fahrer

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

shz.de von
erstellt am 04.Apr.2017 | 10:00 Uhr

Uetersen | Der Vorstand des Trägervereins der „Uetersener Tafel“ sucht dringend Fahrer, die über einen Führerschein für Pkw verfügen. Tägliche Aufgabe der Fahrer ist es, die gespendete Ware bei den Partnern der „Tafel“ abzuholen und zur Finkenbrook zu transportieren. Vorsitzender Ferdinand Nanz bittet Interessierte, sich entweder während der Öffnungszeiten (montags, mittwochs und freitags) an die anwesenden Vorstandsmitglieder zu wenden oder den Kontakt via Telefon zu suchen. Nanz ist unter der Telefonnummer 04122-7407 erreichbar. Der Wunsch nach mehr Unterstützung im Fahrerteam wurde während der Jahresversammlung geäußert. An dieser haben 24 Vereinsmitglieder teilgenommen. Dem Trägerverein gehören aktuell 145 Mitglieder an, 60 davon sind aktive Helfer für die Versorgung der Kunden.

Nanz sagte, dass es sich bei der Versorgung der Kunden mit Lebensmitteln nach wie vor um eine herausfordernde, nicht immer leichte und zuweilen sogar sehr schwere Arbeit handele. Er dankte allen Helfern, die sich zum Wohle der Bedürftigen engagieren. Jeder registrierte Kunde, so Nanz, könne sich zweimal pro Woche mit Lebensmitteln versorgen. Das derzeit gute Aufkommen an zu verteilenden Lebensmitteln sei der Großzügigkeit der Partner zu verdanken. Ebenfalls eine treue Unterstützerin der „Tafel“ sei die Stadt. Der halte der Verein allerdings den Rücken frei, so Nanz. Denn eigentlich, da sind sich alle „Tafeln“ in Deutschland einig, handele es sich um eine staatliche Aufgabe, die Not der Bürger abzuwenden.

66 Prozent der Kunden sind Asylbewerber

Kurz ging der Vorsitzende auf den zehnten Geburtstag ein, der im vergangenen Jahr habe gefeiert werden können. 2016 habe es ein gutes Spendenaufkommen gegeben. Das Geld benötige man aber auch, so Nanz, denn in diesem Jahr solle ein neuer Transporter mit Kühlung gekauft werden. Es handele sich um den Austausch eines Fahrzeugs, das im Jahre 2007 angeschafft worden sei. Rund 36  000 Euro würden dafür benötigt. Über das Geld verfüge man derzeit, die Kassenlage sei erfreulich, so Schatzmeister Robert Möller. Der Kassierer konnte weitere Zahlen mitteilen. So seien im vergangenen Jahr rund 36  500 Lebensmitteltüten ausgegeben worden. Diese entsprächen einem Gewicht von etwa 185 Tonnen.

Die Turbulenzen der hohen Kundenstämme seien aufgrund des Stopps des Flüchtlingsstroms vorbei. Dennoch stellten, so Möller, die Asylbewerber mit 66 Prozent die weitaus größte Gruppe der zu versorgenden Menschen dar. 62 Prozent aller Kunden lebten in Uetersen, 17 Prozent in Tornesch, drei Prozent in Moorrege und der Rest in den weiteren Gemeinden um Uetersen herum. Zu Kassenprüfern gewählt wurden Hartmut Schwaag (auf zwei Jahre) und Dietmar Hamann (auf drei Jahre).

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