27. Kommunalpolitische Radtour der SPD : Die Tornescher Antwort auf Brasilien

4097376_800x482_539b30ecd0b40.jpg

„Das ,Torneum‘ ist die Tornescher Antwort auf Brasilien“, sagt Dr. Ernst Dieter Rossmann. Im Anschluss an die diesjährige kommunalpolitische Radtour der Tornescher Sozialdemokraten, die Ortsvorsitzender Manfred Mörker, Fraktionsvorsitzende Verena Fischer-Neumann, SPD-Mitglieder und interessierte Bürger im „Kleinen Friedrich“ ausklingen ließen, zeigte sich der Bundestagsabgeordnete beeindruckt: „Im letzten Jahr war noch nicht einmal der Grundstein gelegt.“

shz.de von
13. Juni 2014, 19:09 Uhr

In diesem Jahr ließ sich die Gruppe von Frank Mettal, dem Projektmanager vom Fußballclub Union Tornesch (FCU) durch den Rohbau und über das Außengelände des Sportparks am Großen Moorweg führen.

Seit 27 Jahren folgt Rossmann der Einladung seiner Parteifreunde, um in Tornesch per Fahrrad Neues zu erkunden oder auch um Brennpunkte anzusteuern. Etappenziele waren in diesem Jahr neben der Besichtigung des „Torneums“ der Besuch des Schilfwegs im Neubauquartier „Tornesch am See“ und eine Betriebsbesichtigung des Kabelproduzenten HellermannTyton.

„Hier entsteht ein neuer Stadtteil“, mutmaßte der Politiker nach dem Besuch des Neubaugebiets. „Wir sind was Gewerbesteuern angeht und auch von unserer Lage an Bahnlinie und Autobahn gut aufgestellt. Aber Tornesch hat nun einmal keinen historischen Kirchturm in seinem Ortszentrum“, sagte Fraktionssprecherin Fischer-Neumann. Umso wichtiger sei der Vierklang bestehend aus gutem Wohnen, Arbeit vor Ort, interessanten Freizeit- und guten Bildungsmöglichkeiten, so Rossmann.

Er bescheinigte der Stadtund ihren Politikern, sich zukunftsorientiert zu präsentieren. „Hervorragende Sportstätten erhöhen die Attraktivität des Sports, des Vereins und der Stadt“, ergänzte er. Die Politik der Sozialdemokraten sah Rossmann durch eine Aussage von HellermannTyton-Geschäftsführer Hans-Christian Niemann bestätigt.

Niemann hatte hervorgehoben, dass der Betrieb, der heute 700 Mitarbeiter beschäftigt, in alle Welt liefert und 60 000 Einzelartikel vorrätig hält, die Zeit der Wirtschaftskrise durch die Kurzarbeiter-Regelung gut überstanden habe. „Dadurch konnte das Unternehmen Fachkräfte halten und nach 2010 wieder richtig durchstarten“, so Rossmann.

Bevor die Runde sich auflöste, lobte Rossmann das Projekt „Deutschunterricht für Asylbewerber“, das Tornesch als freiwillige Leistung erbringt und in dem Fraktionssprecherin Fischer-Neumann als Dozentin mitwirkt. „Bildung schließt eine soziale Seite ein. Das ist soziale Achtsamkeit, die Menschen in Not hilft, Fuß zu fassen“, sagte er und wies darauf hin, dass das Land Schleswig-Holstein 50000 Euro für diesen Bereich bereitgestellt hat; 2015 seien es sogar 150 000 Euro.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert