Image : Die Stadt von ihrer besten Seite

Gerrit Gronau, Filmemacher und Jungregisseur aus Uetersen, wurde von der Ortspolitik beauftragt, einen Imagefilm zu erstellen, bei dem deutlich wird, dass die Stadt weit mehr zu bieten hat als Rosen und Hochzeiten.

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19. März 2014, 18:09 Uhr

Gronau wirkte vor einigen Jahren an einem Imagefilm für die Stadt Wedel mit. Auch Uetersen, so der Student damals, sei für ein solches Projekt geeignet. „Ende 2012 entwickelte ich das erste Konzept, mit welchem ich im Januar 2013 an Bürgermeisterin Andrea Hansen getreten bin. Seitdem ist das Projekt stetig gewachsen, und viele Partner sind bereits mit im Boot“, so Gronau, der zugibt: „Obwohl ich seit mehr als 20 Jahren in Uetersen wohne, war ich bei meinen Recherchen doch überrascht, wie viel hier eigentlich los ist. Anfangs hatte ich noch die Befürchtung, dass ich nicht genug Material zusammen bekommen könnte, doch ist nun das Gegenteil der Fall. In meinen Augen eine weitere Bestätigung für dieses Projekt.“

Der Film könnte nach seiner Fertigstellung Neubürgern auf kurzweilige Art verdeutlichen, was ihre neue Stadt ihnen alles zu bieten imstande ist. Touristisch ist der Streifen ebenfalls von Bedeutung, ist er doch bestens geeignet, die Lust zu wecken, einmal vorbeizuschauen und die Vielfalt vor Ort zu genießen – und das auch abseits der beliebten Großveranstaltungen für die ganze Familie. Im Film wird Uetersen von seiner bunten und lebendigen Seite gezeigt. Dazu gehören natürlich das Rosarium, Langes Tannen, die Fußgängerzone und der Klosterbereich. Aber auch Schulen, Kindergärten, Sportstätten, Vereine, Unternehmen, individuelle Persönlichkeiten, die Uetersener Nachrichten (feiern 2014 ihren 150. Geburtstag) sowie diverse Veranstaltungen und Festivals werden von Gerrit Gronau und seinem Team beleuchtet.

Wie lang darf ein solcher Film sein? Gronau: „Es wird am Ende wohl auf 20 Minuten hinauslaufen. Vielleicht wird es noch eine Langfassung geben, aber der Zuschauer soll auch nicht gelangweilt werden. Lieber kürzer und dafür dann nur das beste Material verwenden.“ Ein solches Projekt macht neugierig? Wo wird der Film zu sehen sein? Der Regisseur: „Es wird eine Premiere im Burg-Kinocenter für geladene Gäste geben. Auch eine oder zwei öffentliche Präsentationen im Kino sind geplant. Letzteres dürfte vor allem für die ‘internetlosen’ Generationen von Interesse sein, denn der Film soll später auch im Netz laufen. Eventuell bekommen Neubürger den Film als DVD zur Begrüßung geschenkt, und auch auf öffentlichen Veranstaltungen der Stadt könnten Teile des Films gezeigt werden. Das wird sich dann zeigen, wenn der Film fertig ist. Genug Ideen sind vorhanden.“ Schließt sich die Frage an, wann es soweit ist. „Gronau: Geplant ist das dritte oder vierte Quartal 2014.“

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