zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 05:18 Uhr

Wahlergebnis : Die SPD erlangt Mehrheit im Rat

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit „Freude, Freude, Freude“ bewertete SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Fischer-Neumann das Wahlergebnis der Sozialdemokraten bei der gestrigen Kommunalwahl. Mit 52,6 Prozent der Wählerstimmen (2579 Stimmen) haben die Genossen ein Ergebnis eingefahren, mit dem sie selber nicht gerechnet hätten.

shz.de von
erstellt am 26.Mai.2013 | 22:05 Uhr

Bis auf den Wahlkreis 10 haben die SPD-Direktkandidaten alle Wahlkreise für sich entschieden. In diesem Wahlkreis hatte die CDU mit Howe Heitmann Erfolg. Ansonsten machte sich Enttäuschung bei den Christdemokraten breit. Sie erreichten insgesamt nur 35 Prozent der Wählerstimmen (1888 Stimmen), aber immerhin 7,8 Prozent mehr als bei der Kommunalwahl 2008. Auch bei der FDP war die Stimmung getrübt. Die FDP hat im Vergleich zur Kommunalwahl 2008 10,3 Prozent der Wählerstimmen verloren und konnte diesmal nur 8,9 Prozent (437 Stimmen) erreichen. Die Tornescher Grünen waren nicht zur Wahl angetreten. Ob die ansonsten Grünen-Wähler ihre Stimmen der SPD gegeben haben könnten, ist Spekulation. Aber immerhin hat die SPD im Vergleich zur Kommunalwahl 2008 um 23,2 Prozent zugelegt. Und die Grünen hatten damals 20,8 Prozent der Wählerstimmen erreicht.

Insgesamt ähnelte die Wahlbeteiligung der Tornescher der Beteiligung an der Kommunalwahl 2008. Vor fünf Jahren hatten 48,8 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Diesmal waren es 47,8 Prozent der 10574 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger (5059). 155 der abgegebenen Stimmen waren ungültig. Auch bei der Wahl zum Kreistag ging der Sieg an die Sozialdemokraten mit dem Kandidaten Horst Lichte.

Offenbar sei die Taktik der SPD, den Wählern zu vermitteln, dass sie die Fusion verhindern könnten, aufgegangen, so die Ansicht der Spitzen von CDU und FDP. Und offenbar hätten die Wähler das Thema Fusion 1:1 auf die Kreiswahl umgelegt.

„Mit dieser Deutlichkeit haben wir das Wahlergebnis nicht erwartet. Wir haben wohl offensichtlich Stimmen von Grünen-Wählern erhalten und die Fusionsdebatte für uns entschieden“, so Verena Fischer-Neumann.

Die vorläufige Sitzverteilung im Rat: SPD zwölf Sitze, CDU neun Sitze (1 direkt, acht über die Liste) und FDP zwei Sitze (über die Liste).

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert