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Neuinszenierung im St. Pauli Theater : Die „Sonny Boys“ und der Absturz

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nach wie vor zieht es die Zuschauer in Arthur Millers mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Werk: „Tod eines Handlungsreisenden“, das von Volker Schlöndorff und Florian Hopf übersetzt wurde und mit Burghardt Klaußner in der Hauptrolle des Vertreters Willy Loman, wunderbar besetzt ist. Das sozialkritische Stück handelt vom Ende der 40er Jahre in den USA. Es wurde 1972 uraufgeführt und beschwört einmal mehr den „American Dream of Life“. Gespielt wird es am 17., und vom 20. bis 25. März, jeweils um 20 Uhr, sonntags um 19 Uhr im St. Pauli Theater, Am Spielbudenplatz..

Wer die Satire liebt, ist am 19. März um 20 Uhr ins o. g. Theater eingeladen, wenn Tim Fischer unter dem Titel „Satiriker sind keine Lyriker“ Texte von Gerhard Woyda singt. Woyda, Jahrgang 1925 ist Gründer und Intendant des Renitenz-Theaters und holte Tim Fischer zu Beginn seiner Karriere nach Stuttgart. Nach intensiver Zusammenarbeit hat Woyda für Fischer ein ganzes Programm und die Musik komponiert. Kritisch und humorvoll werden Auffälligkeiten der heutigen Zeit behandelt. Gerhard Woyda und Rainer Bielfeldt begleiten den unvergleichlichen Tim Fischer am Flügel.

Die neue Produktion in der Regie von Ulrich Waller ist „Sonny Boys“ von Neil Simon (deutsch: Gerty Agoston). Mit Christian Redl und Gerhard Garber in den Hauptrollen stehen Anja Boche, Oliver Urbanski, Gudo Mattiat und Cornelius Henne auf der Bühne. Mit dem Stück kommt ein Klassiker der amerikanischen Unterhaltung nach St. Pauli. Es ist die Geschichte des Komikerduos Willie und Al. Sie waren einmal unschlagbare Komödianten die für ihre Sketsche gefeiert wurden. Doch immer etwas Neues zu zeigen, wurde zum Nervenkrieg und Al macht nach 43 Jahren ziemlich plötzlich einen Schlussstrich. Beide stürzen sich in eine Solokarriere. Es klappt nicht und niemand interessiert sich mehr für die einst so gefeierten Stars.

Willies Neffe macht nochmal ein Angebot und allein schon wegen der Gage versuches sie es erneut. Doch bereits beim ersten Zusammentreffen der Beiden bricht die Hassliebe wieder auf. Große Komiker, wie Werner Schneyder und Dieter Hilderbrandt haben das Stück gespielt, und 1996 wurde mit Woody Allen und Peter Falk ein Film gedreht. Es gibt 3x2 Freikarten für den 1. April, um 19 Uhr, zu gewinnen.

Rufen Sie bei Interesse am Montag, 19. März, um 12 Uhr, „Kultur & Szene“ an. Telefon: 04122/925019. Voraufführungen sind am 29. und 30. März, um 20 Uhr. Vom 1. bis 15. April wird täglich (außer Montag), jeweils um 20 Uhr, sonntags um 19 Uhr gespielt. Tickets: 040/ 47 11 0 666.

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erstellt am 15.Mär.2012 | 20:23 Uhr

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