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Arbeitsgruppe lässt Kosten prüfen : Die Schule braucht mehr Räume

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Aktuell besuchen die Heidgrabener Grundschule 128 Kinder. Alle Raumkapazitäten sind ausgeschöpft. Die prognostizierten Schülerzahlen für das Schuljahr 2017/2018 machen deutlich, dass ein Klassenraum fehlen wird, da alle Klassenstufen dann zweizügig eingerichtet werden müssen.

Die Politik hat das Thema auf der Tagesordnung. In der Februar-Sitzung des Bildungsausschusses wurde die Bildung einer Arbeitsgruppe angeregt und beschlossen, dass die Vorsitzende des Bildungsausschusses Ute Lohse-Roth (SPD), die beiden stellvertretenden Bürgermeister Egbert Hagen (CDU) und Ernst-Heinrich Jürgensen (SPD), Schulleiterin Ingeborg Liebich, die Koordinatorin des Offenen Ganztags an der Grundschule Susanne Ziemer sowie Jan-Christian Wiese, im Amt Moorrege für bauliche Angelegenheiten in Heidgraben zuständig, angehören sollen. Wie Ute Lohse-Roth (Foto) in der Sitzung der Gemeindevertretung mitteilte, hat die Arbeitsgruppe bereits getagt.

Die Arbeitsgruppe hat zwei Varianten in die engere Wahl gezogen, um die Raumnot an der Grundschule bis zum Schuljahr 2017/2018 zu beseitigen und eine nachhaltige Lösung zu schaffen: geprüft werden sollen die Kosten für den Anbau von zwei Klassenräumen an den Schulneubau. Diese Option der Erweiterung war 2003 bei der damaligen Planung und Realisierung des Schulneubaus offen gehalten worden.

Mit 200000 Euro wie 2003 prognostiziert, wird man heute jedoch nicht auskommen können und der Gemeindehaushalt lässt umfangreiche Investitionen eigentlich nicht zu. Eine weitere Variante, die auf Umsetzbarkeit geprüft werden soll, ist die Idee, die Schulmensa, die aktuell im Obergeschoss der Schule untergebracht ist und schon jetzt ihre Kapazitätsgrenze überschritten hat, in den Clubraum des benachbarten Gemeindezentrums zu verlegen. Dann könnte die bisherige Mensa anderweitig für den Schulbetrieb genutzt werden.

Die Schulmensa in das Gemeindezentrum zu integrieren, hätte nach den Überlegungen der Politik den Vorteil, die vorhandene Küche nutzen und mit weiteren für den Mensabetrieb notwendigen Geräten ausstatten zu können. „Neben einer  Kostenermittlung ist auch mit dem Fachdienst Gesundheit abzuklären, ob im Gemeindezentrum die Schulmensa eingerichtet werden könnte“, so die Vorsitzende des Bildungsausschusses Ute Lohse-Roth.

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erstellt am 05.Apr.2016 | 20:43 Uhr

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