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Neues vom Bleekerstift : Die „Rosenstadtklinik“ im TV

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Geschäftsleitung der Regio-Kliniken ist weiterhin bemüht, ihr Grundstück an der Bleekerstraße zu veräußern. Und zwar für rund eine Million Euro, einen Preis, den sie selbst seinerzeit beim Erwerb des Grundstückes von der Stadt bezahlt hat und der zudem einem aktuellen Verkehrswertgutachten entspricht.

shz.de von
erstellt am 29.Apr.2014 | 21:29 Uhr

Nachdem Investor Theo Semmelhaack erklärt hatte, sein Bauvorhaben nicht weiter verfolgen zu wollen, sei man jetzt auf der Suche nach einem weiteren, potenten Käufer. „Nur die gibt es nicht oft“, so Michael Martens vom Immobilienbüro Martens und Kühl am Großen Wulfhagen. Das Unternehmen wurde von den Kliniken mit dem Verkauf des 10000-Quadratmeter-Grundstücks betraut. Man empfinde es als schade, dass Semmelhaack in Uetersen nicht zum Zuge gekommen sei, formulierte es gestern Sebastian Kimstädt, Pressesprecher der RegioKliniken. Man habe sich eine zügige Realisierung des Vorhabens gewünscht, unterstrich Martens. Doch leider habe es innerhalb der Ortspolitik Bedenken gegeben, die von der Nachbarschaft im Übrigen nicht geteilt worden seien. Wie berichtet, plante das Unternehmen aus Elmshorn, 120 Wohnungen an der Bleekerstraße zu errichten, in zwei- bis dreigeschossiger Bauweise. Bis auf die SPD-Fraktion, die den Sozialwohnungsbau von Semmelhaack an diesem Standort lobte, hatten alle anderen Fraktionen „Bauchschmerzen“ mit dieser Verdichtung in bester Lage. Wer könnte den Elmshornern folgen? Die Wohnungsbaugenossenschaft „Neue GeWoGe“ aus Pinneberg zum Beispiel. Oder „Adlershorst“. Eventuell ist auch die Uetersener „Pinnau“ interessiert an einer Entwicklungsmöglichkeit dieses Grundstücks. „Schlange stehen die Investoren nicht“, so Martens, der an ein Entwicklungspotenzial glaubt. Schließlich sei die Bleekerstraße eine der besseren Lagen innerhalb der Rosenstadt. Und Uetersen selbst liege im Herzen des Kreises, in dem es nach wie vor boome.

Von einem Investor könne man nicht erwarten, dass er aus reiner Liebe zu Uetersen handele. Er wolle und müsse auch Geld verdienen. Und das sei an der Bleekerstraße eben nur über den Geschossbau zu realisieren. Immerhin müsse der alte Baukörper, zumindest zum Teil, zurückgebaut werden, was ebenfalls Kosten erfordere, so Martens. Gerechnet wird dabei mit mindestens 200000 Euro. Und erschlossen werden müsse das Grundstück außerdem noch.

Immerhin gibt es für den Übergang eine Option. Der NDR hat nach Angaben von Kimstädt bei den Kliniken angefragt, ob er das ehemalige Krankenhaus anmieten könne – als Drehort und Kulisse für Produktionen (unter anderem für „Abenteuer Diagnose“). Regio kam der Wunsch sehr gelegen, zumindestens für die Übergangszeit wird das Haus somit weiter genutzt, mindestens, so war zu hören, für ein weiteres Jahr. Das Exposé des Klinik-Grundstücks ist im Internet bei Martens und Kühl unter der Adresse „www-martens-kuehl.de“ aufrufbar.

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